Pressemitteilungen

Solo für Satorius im Hinterland

- 9. ADAC Reifen Ritter Rallye Hinterland: Mirko Dulleck verteidigt die Cup-Führung im Norden

- HJS DRC Nord: Moufang bleibt, trotz Ausfall, vorn

- Perfekt organisierte Veranstaltung


Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg und acht von acht möglichen Bestzeiten gewannen der Südhesse Björn Satorius und sein Co-Pilot Benedikt Preissmann im überlegenen Ford Fiesta R5 die 9. ADAC Reifen Ritter Rallye Hinterland (18. 09.2021). Im Ziel des vierten von sechs Läufen des HJS DMSB Rallye Cup in der Region Nord hatten sie einen Vorsprung von 1:14,1 Minuten vor Thomas Lorenz / Tim Rauber im Škoda Fabia S2000. Der dritte Platz ging an Daniel Földesch / Alexander Benning in ihrem Citroën DS3 R5.

Die anspruchsvollen und sehr selektiven Wertungsprüfungen, bis auf einen kleinen Schotteranteil komplett auf Asphalt, forderten ihren Tribut. Nur 36 der 61 gestarteten Teams sahen die Zielflagge im mittelhessischen Dautphetal. Satorius sagte im Ziel: „Ich bin glücklich, es bei der ‚Hinterland‘ endlich mal ins Ziel geschafft zu haben. Bis auf einen kleinen Fehler auf der dritten WP war es ein absolut gelungener Tag. Die Prüfungen hier sind richtig toll und die Rallye war rundum perfekt organisiert.“

 

Mirko Dulleck verteidigt die Cup-Führung im Norden

Den ersten Kampf mit der Zeit hatte Michael Dulleck schon gewonnen, da er seinen VW Polo GTI überhaupt an den Start bringen konnte. Zusammen mit seinem Team hatte er es geschafft, die Schäden durch den Überschlag am Wochenende zuvor rechtszeitig zu reparieren. „Die beiden ersten Prüfungen liefen auch richtig gut, doch dann meldete sich das Getriebe geräuschvoll, wohl ein weiterer Folgeschaden des Unfalls“, berichtete der Eisenacher, diesmal mit Roy Rüttinger unterwegs. Von da an galt die Devise: Irgendwie durchkommen und Punkte sammeln. „Immer wenn ich zwischendrin den Gedanken hatte aufzugeben, kamen vor allem meine Klassenkonkurrenten und machten mir Mut, doch bis ins Ziel zu fahren“. Es funktionierte und für den sechsten Platz von sieben Startern in der Klasse NC4 gab es immerhin noch 2,14 Punkte. Das reichte knapp aus, die Tabellenführung im Norden zu verteidigen. „Jetzt darf ich als Cup-Leader Nord bei meinem Heimspiel zur Wartburg-Rallye starten, ein tolles Gefühl. Aber das sind allerdings nur noch knapp zwei Wochen und mit den nun festgestellten Folgeschäden werden die sicherlich sehr kurzweilig.“

 

Mike Melzer und Co-Pilot Linus Noll sind im Suzuki Swift Sport in der gleichen Klasse unterwegs. Mit den Punkten für den dritten Klassenplatz schoben sie sich in der Cup-Tabelle auf den zweiten Platz nach vorn. Dass diese zwei Teams in der Tabelle vorn sind unterstreicht die Möglichkeiten der HJS-DRC-Wertung. Durch die Punktevergabe je Klasse haben auch Teams mit kleineren Fahrzeugen die gleichen Chancen auf den Cup-Sieg. Melzer haderte im Ziel ein wenig, „ich habe zwei Fehler gemacht, sonst wäre auch der zweite Klassenplatz möglich gewesen. Die Prüfungen hier waren sehr schön, deren Charakter hat mir gut gefallen. Jetzt gilt es für die beiden noch verbleibenden Läufe auf jeden Fall ankommen und möglichst viele Punkte mitnehmen.“ Den dritten Cup-Rang belegen Nicolai Göttig / Jennifer Gräfe, die in ihrem Opel Corsa OPC in der Klasse NC2 auf den sechsten Platz fuhren. „Es war wie immer klar, dass wir es in der BMW-dominierten Klasse schwer haben, weiter nach vorne zu fahren. Deshalb sind wir sauber durchgefahren. Zu Beginn hat noch etwas der richtige Rhythmus gefehlt, das wurde aber von Prüfung zu Prüfung besser.

 

HJS-DRC-Junioren: Moufang bleibt trotz Ausfall vorn

Für Bernard Moufang und Co-Pilotin Lena Sophie Tippner gab es im Hinterland den zweiten Ausfall in Folge. Wie bei der Holsten verhinderte erneut ein Schaden am Differential den Vortrieb am BMW 320i. Die bislang gesammelten Punkte reichten aber, die Führung bei den Junioren zu verteidigen. Mit dem zweiten Platz in der Klasse NC3 schoben sich Christopher Berghahn / Sarah-Marleen Storch in ihrem Opel Corsa A allerdings bis auf 2,01 Zähler an Moufang heran.

 

Der Norden trifft sich im hinterland

- 9. ADAC Reifen Ritter Rallye Hinterland: Cup-Leader Mirko Dulleck bangt um den Start

- HJS DRC Nord: Junior-Leader Bernard Moufang trifft auf zahlreiche Konkurrenz

Zum vierten von sechs Läufen des HJS DMSB Rallye Cup in der Region Nord treffen sich die Teilnehmer bei der 9. ADAC Reifen Ritter Rallye Hinterland (18.09.2021). Rund um Dautphetal in Mittelhessen, im sogenannten ‚Hinterland‘ zwischen Westerwald und Rothaargebirge, warten acht Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 68,5 Kilometer auf die 75 genannten Teams. Nach dem Corona-bedingten Ausfall der Veranstaltung im vergangenen Jahr, kann sie diesmal unter Auflagen stattfinden, allerdings sind Zuschauer nicht erlaubt. An der Spitze des Feldes gehen Michael Bieg / Conny Nemenich in ihrem Mitsubishi Lancer an den Start. Ihnen folgen Markenkollege Chris Groppengießer sowie Björn Satorius mit Co-Pilot Benedikt Preissmann im Ford Fiesta R5 und Daniel Földesch / Alexander Benning im Citroën DS3 R5.

 

Mirko Dulleck & Roy Rüttinger bei der Holsten Rallye 2021
Mirko Dulleck & Roy Rüttinger bei der Holsten Rallye 2021

Cup-Leader Mirko Dulleck bangt um den Start

Der Eisenacher Mirko Dulleck kommt mit seinem Co-Pilot Roy Rüttinger als Cup-Leader ins Hinterland, wenn sie den starten können. Nach einem High-Speed-Überschlag am vergangenen Wochenende bei der Cimbern-Rallye ist der VW Polo GTi noch nicht einsatzbereit. „Das wird ein Kampf gegen die Uhr bis zur letzten Minute. Unser Team von MM-Rallyerent wird alles geben, damit wir starten können. Denn es wäre schon ein super Gefühl und zudem eine riesige zusätzliche Motivation als Cup-Führender an den Start gehen zu können.“ Die Aufgabenstellung für Dulleck wird allerdings nicht einfach, „diesmal sind in der NC4 fast alle deutschen Spitzenteams am Start und gegen die ‚jungen Wilden‘ wird es eh nicht einfach. Aber die Prüfungen sind sehr selektiv, da geht bestimmt was.“ Da der aktuell Zweitplatzierte Frank Nolting (Opel Astra) nicht am Start ist, wird es in der Tabellenspitze auf jeden Fall zu Veränderungen kommen. Profitieren könnte Nicolai Göttig, der mit Co-Pilotin Jennifer Gräfe aktuell auf Rang drei liegt. Im Opel OPC starten sie in der Klasse NC2. „Das wird mein erster Start bei der Hinterland und für dieses Jahr auch das erste Heimspiel in Hessen“, sagt der 25jährige. „Der Druck ist natürlich enorm groß. Vor allem durch die ganze BMW-Armada in unserer Klasse. Aber auch die anderen Piloten liegen in der Tabelle dicht auf. Da heißt es sauber durchfahren und so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“

 

Junior-Leader Bernard Moufang trifft auf zahlreiche Konkurrenz

Nach dem Differentialschaden bei der Holsten und dem Motorschaden beim Gaststart in Thüringen gab es am BMW 320is von Bernard Moufang genügend zu tun. „Der Motor ist wieder im Auto und mit den Restarbeiten liegen wir auch im Plan“, erklärt der Führende in der Junior-Wertung, der gemeinsam mit Lena Sophie Tippner an den Start geht. „Auf die Hinterland freue ich mich besonders, die haben traditionell tolle Strecken.“ In der Klasse NC3 sind 22 Teams am Start, die mit Abstand teilnehmerstärkste Klasse. Da die Cup-Punkte nach der Anzahl der Starter vergeben werden, gibt es daher in der NC3 auch die meisten Zähler zu erreichen. Mit dem Mehr an Teilnehmern steigt natürlich auch die Konkurrenz in der Klasse. „Neben Maurice Naumann, der im Honda Civic auch in der Gesamtwertung nur knapp hinter mir liegt, sind vor allem Axel Potthast (Ford Escort RS1800) und Sebastian Lang (Ford Fiesta RC) immer gut dabei.“ Bei den Junioren liegt Christopher Berghahn mit Co-Pilotin Sarah-Marleen Storch im Opel Corsa A auf dem zweiten Platz. Rang drei belegen Lukas Thiele /Julius Simon im Opel Adam Cup.

 

Otterbach-Brüder gewinnen im Saarland

- 33. ADAC Rallye Kohle und Stahl: Oliver Bliss baut Cup-Führung im Süden aus

- HJS DRC Junioren: René Noller verteidigt Führung

Tim & Kai Otterbach / von Sascha Dörrenbächer
Tim & Kai Otterbach / von Sascha Dörrenbächer

Die wechselnden Witterungsbedingungen machten die Reifenwahl bei der 33. ADAC Rallye Kohle & Stahl rund um Türkismühle im nördlichen Saarland zu einem wahren Lotteriespiel. Beim vierten von sechs Läufen zum HJS DMSB Rallye Cup in der Region Süd hatten die Brüder Kai und Tim Otterbach in ihrem BMW M3 das glücklichste Händchen. Als einzige der Spitzengruppe gingen sie nicht auf Regenreifen auf die erste Etappe mit drei Prüfungen. So konnten sie den Grundstock für den späteren Sieg legen.

Weder ‚Kohle‘-Seriensieger Rainer Noller mit Co-Pilotin Tanja Schlicht noch die Cup-Leader Oliver Bliss / Fabian Peter konnten in ihren Mitsubishi Allradlern zu Beginn diesem Tempo folgen. Für den zweiten Durchgang auf den drei Prüfungen setzten auch die Verfolger auf Trockenreifen, fuhren aber bereits einem Rückstand von 23 Sekunden hinterher. Mit dem ‚endlich richtigen Gefühl für das Auto‘ fuhr Bliss auf der vierten WP die schnellste Zeit und schob sich bis auf 9,8 Sekunden an Noller auf Platz zwei heran.

 

Rainer Noller und Tanja Schlicht / von Sascha Dörrenbächer
Rainer Noller und Tanja Schlicht / von Sascha Dörrenbächer

Die Ernüchterung folgte darauf in WP 5: Zu spät auf der Bremse, Auto abgewürgt, Zeitverlust 14 Sekunden. „Letztlich bin ich mit dem dritten Platz hinter Otterbach und Noller sehr zufrieden“, berichtete Bliss im Ziel. „das ist eine Mega-Challenge mit den Jungs, die macht riesigen Spaß. Für uns ist es toll, konkurrenzfähig in dieser Spitze dabei zu sein.“ Mit den Punkten für den dritten Platz in der Klasse NC1 konnte Bliss seine Führung in der Cup-Gesamtwertung im Süden ausbauen. „Das waren wichtige Punkte, jetzt wollen wir die Führung natürlich bis zum Finale verteidigen.“

Als Ersatz für die abgesagte Rallye Oberland wird der sechste und letzte Lauf im Süden am 16.10. bei der ADAC Knaus Tabbert 3-Städte-Rallye ausgetragen.

 

René Noller und Jennifer Lerch
René Noller und Jennifer Lerch

HJS-DRC-Junioren: René Noller verteidigt Führung.

Der 19-jährige René Noller zeigte auch im Saarland wieder eine beeindruckende Leistung. Mit Co-Pilotin Jennifer Lerch fuhr er den Opel Corsa Rally4 auf den sechsten Gesamtrang, nur der Wimpernschlag von 0,4 Sekunden fehlte auf Rang fünf. „Für die zweite Runde habe ich die falsche Reifenwahl getroffen. Aber mit dem Sieg in der Klasse und dem sechsten Gesamtrang bin ich richtig zufrieden.“ Da in der Klasse NC4 nur zwei Teams am Start waren, gab es für den Klassensieg nur die Hälfte der Punkte. Nollers härtester Verfolger Michael Mathes konnte die Chance wieder die Spitze der Junioren-Wertung zu Übernehmen nicht nutzen. Auf dem Weg zum Start der ersten WP starb der Motor seines VW Golf ab und ließ sich nicht mehr starten. So verteidigte Noller die Führung bei den Junioren und konnte sogar den zweiten Cup-Gesamtrang sichern. Platz drei bei den Junioren belegt der 18jährige Dennis Härle mit Co Paul Gehbauer im Suzuki Swift Sport.

 

Dennis Härle & Paul Gehbauer
Dennis Härle & Paul Gehbauer

In der mit 20 Teams stark besetzten Klasse NC3 gab es einen harten Fight um den Sieg. Vorm Start weg übernahmen Tom Kässer / Stephan Schneeweiß im Honda Civic die Führung. Sie lagen auf dem sensationellen vierten Gesamtrang, als ein Ausrutscher im Ziel der dritten WP die Fahrt beendete. Max Schumann hatte zwischenzeitlich durch einen Reifenschaden am Honda Civic den Kontakt zur Spitze verloren. Nun war der Weg frei für Vater und Sohn Hans und Max Limpert im BMW 320 is. „Wir hatten auf den Wetterbericht vertraut und keine Regenreifen oder eine andere weiche Alternative dabei, deshalb waren wir in der ersten Runde sehr vorsichtig unterwegs“, erklärt Hans Limpert. Mit dem Sieg in der Klasse und den damit verbundenen Punkten schoben sich die beiden auf den dritten Platz der Cup-Gesamtwertung nach vorne.

 

Zweite Saisonhälfte startet im saarland

- 33. ADAC Rallye Kohle und Stahl: Schafft Rainer Noller den vierten Sieg in Folge?

- Region Süd: Spannender Kampf an der Spitze

René Noller bei Thüringen 2021
René Noller bei Thüringen 2021

Mit der 33. ADAC Rallye ‚Kohle und Stahl‘ (11.09.2021) rund um Nohfelden im nördlichen Saarland startet der HJS DMSB Rallye Cup der Region Süd in die zweite Saisonhälfte. Der vierte von sechs Läufen im Süden wandelt auf den Spuren des deutschen Weltmeisterschaftslaufes, der ebenfalls in dieser Region ausgetragen wird. Der MSC Obere Nahe kann aufgrund der wieder gestiegenen Fallzahlen als Veranstalter erneut keine Zuschauer zulassen.

Die sechs Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 68,20 Kilometern beinhalten einen Anteil an unbefestigten Teilen von 2,2 Kilometern. Das ist für Rainer Noller bereits vorentscheidend. Der Schwabe gehört mit sieben Gesamtsiegen bei der ‚Kohle‘ fast schon zum Inventar, die letzten drei absolvierte er in Folge. „Ohne einen nennenswerten Schotteranteil und bei trockenem Wetter habe ich im Mitsubishi-Allradler gegen die Brüder Kai und Tim Otterbach in ihrem BMW M3 kaum eine Chance.“ Für Noller gehört die ‚Kohle‘ zu seinen Lieblingsrallyes, „Top-Organisation, nette Menschen und Top-Prüfungen.“

Mit Noller und den Otterbach-Brüdern ist die Liste der Anwärter auf die vorderen Platzierungen aber noch lange nicht vollständig. Cup-Leader Oliver Bliss im Mitsubishi Lancer, Johannes Kessel (BMW M3) oder Damian Sawicki im Subaru Impreza bilden lediglich die Spitze der weiteren Top-Teams.

Oliver Bliss bei Kohle und Stahl 2020
Oliver Bliss bei Kohle und Stahl 2020

HJS-DRC Region Süd: Spannender Kampf an der Spitze

Die Cup-Spitze liegt im Süden eng beieinander, zwischen Oliver Bliss an der Spitze und dem viertplatzierten Tom Kässer sind es nur 2,33 Zähler. Da die Punkte in den jeweiligen Klassen in Relation zu den gestarteten Teilnehmern vergeben werden, ist auch die Anzahl der Starter für eine perfekte Ausbeute wichtig. Oliver Bliss und Co-Pilot Fabian Peter starten in ihrem Mitsubishi Lancer in der Klasse NC1 mit 13 weiteren Teams. Darunter sind aber auch alle Favoriten auf den Gesamtsieg und damit die Podestplätze in der Klasse. „Wir werden natürlich um den Sieg kämpfen, aber dabei auch immer im Blick haben, dass wir auf jeden Fall ins Ziel kommen und uns Punkte sichern“, beschreibt Bliss die Taktik. „Ziel ist das Podium, alles zwischen Platz eins und drei wäre genial.“ René Noller, der Sohn von Rainer Noller, liegt derzeit auf dem zweiten Platz, der 19-jährige führt im Opel Corsa Rally4 zudem die Junior-Wertung an. Für Vater Rainer ist es ‚ein komisches Gefühl‘, wenn René hinter mir startet. „Am liebsten würde ich ihn nur betreuen. 2020 hatten wir schon einen Doppelstart bei der ‚Kohle‘. Das Ergebnis mit dem Gesamtsieg für mich und den Klassensieg für René können wir gerne wiederholen“, ergänzt er schmunzelnd. Für Noller junior bietet die Rallye diesmal keine optimalen Voraussetzungen, „mit nur zwei Startern in der Klasse gibt es nur reduzierte Punkte. Damit wird es schwer, unsere Platzierung zu halten. Aber dennoch geben wir alles und versuchen auch, im Gesamtklassement ganz vorne dabei zu sein“, sagt der Gesamtsieger des letzten Laufes in Thüringen.

 

Michael Mathes/Julius Emmert bei Kempenich 2020
Michael Mathes/Julius Emmert bei Kempenich 2020

Etwas besser sind die Chancen für Michael Mathes /Julius Emmert die als Zweite der Junior-Wertung und dritte im Gesamtklassement im VW Golf in der seriennahen Klasse NC8 gegen vier weitere Teams antreten. Mit 20 Startern stellt die Klasse NC3 hingegen fast ein Drittel des gesamten Starterfeldes. Entsprechend hoch sind auch die Punkte, die man hier erreichen kann.

Tom Kässer und Co-Pilot Stephan Schneeweiß liegen aktuell auf dem vierten Cup-Rang. Im Honda Civic haben sie allerdings auch harte Konkurrenz in der Klasse. Hans Limpert im BMW 320is und die Schumann-Zwillinge Max (Honda Civic) und Felix (Ford Fiesta ST) wollen nicht nur beim Kampf um die Klassenspitze, sondern auch bei der Punkte-Vergabe im Cup ein Wörtchen mitreden. Kässer erklärt, „unsere Taktik ist so wie immer: Wir wollen die Klasse gewinnen. Dabei werden wir aber auch so vorsichtig agieren, dass wir nicht ausfallen und auf jeden Fall Punkte sammeln. Da unsere Antriebswellen die Schwachstelle des Civic sind, werden wir an den entscheidenden Stellen sehr materialschonend ans Werk gehen.“

 

HJS-DMSB Junior Jonas Ertz glänzte bei Heimrallye

 

Spektakulärer Motorsport und eine gute Stimmung zeichneten den zweiten Wertungslauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft im Rahmen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye (20./21.08.2021) rund um  St. Wendel aus. Der HJS-DMSB Junior Jonas Ertz zeigte mit Copilotin Maresa Lade eine starke Performance und fuhr im Toyota GT86 auf Platz sechs in der hart umkämpften 2WD-Wertung.

Jonas Ertz / Maresa Lade von Sascha Dörrenbächer
Jonas Ertz / Maresa Lade von Sascha Dörrenbächer

Fahrfreude pur und gute Zeiten vom ersten bis zum letzten Meter

 

„Wir sind überglücklich - das war ein tolles Wochenende, welches wir gemeinsam mit vielen Zuschauern und Fans feiern konnten“, strahlten Jonas und Maresa, als sie im von Gassner Motorsport betreuten Toyota das Ziel auf dem Schlossplatz in St. Wendel erreichten. Zurück lagen ab dem Freitagnachmittag zwölf anspruchsvolle Wertungsprüfungen über eine Distanz von knapp 110 Kilometer, die in großen Teilen schon in der Rallye Weltmeisterschaft gefahren wurden.

 

„Bereits während des Recce bemerkten wir, dass uns das Erstellen des Aufschriebs nach den beiden Auslandseinsätzen in Italien und Slowenien wesentlich leichter fällt. So konnten wir uns vom ersten Meter an blind aufeinander verlassen, was sich dann auch in den Zeiten widerspiegelte“, resümierte Maresa Lade nach den ersten vier Wertungsprüfungen, als das Duo auf dem achten Platz von 16 Teilnehmern das Etappenziel erreichte.  

 

„Unser Ziel für den Finaltag lautete an die guten Zeiten vom Vortag anzuknüpfen. Wir fuhren mehrfach im Bereich der Top-5 und hielten den Abstand zu den Führenden in der neuesten Generation an Rally4-Fahrzeugen mit unter einer Sekunde auf den Kilometer gering. Bis auf einen kleinen Verbremser, der beim Fahren am Limit auch mit dazu gehört, lief alles perfekt und wir sind mit dem sechsten Platz mehr als zufrieden“, zeigte sich Jonas beim Zieleinlauf vor großem Publikum sichtlich erleichtert.

 

Jonas Ertz / Klaus Osterhaus / Maresa Lade von Sascha Dörrenbächer
Jonas Ertz / Klaus Osterhaus / Maresa Lade von Sascha Dörrenbächer

Mentor Klaus Osterhaus zeigt sich von der Entwicklung seiner Schützlinge begeistert

 

„Bei Jonas und Maresa sieht man einmal mehr, was das Fahren bei Internationalen Rallyes bringt. Die Formkurve machte innerhalb weniger Wochen einen deutlich Knick nach oben – dazu die Tipps von Hermann Gassner Junior, der sich mit dem Auto und den Strecken extrem gut auskennt. Wir freuen uns auf die weitere Saison, die mit der Cimbern Rallye in Süderbrarup seine Fortsetzung findet“, so der Initiator und Förderer der HJS DRC und insbesondere der Juniorförderung. 

 

 

Sensationssieg von René Noller in Thüringen

- 57. SEVentilation Thürigen Rallye: Oliver Bliss ist Halbzeit-Meister im Süden

- Junior-Wertung: René Noller baut Führung leicht aus