Pressemitteilungen

14 HJS-DRC Junioren mit Top-Leistungen am Sachsenring

Die heiße Phase für das umfangreiche Förderpaket in Höhe von bis zu 50.000 Euro hat am vergangenen Wochenende am Sachsenring begonnen.

 

Die Organisatoren der HJS-DRC nehmen es mit der Juniorenförderung ernst und luden die vierzehn eingeschriebenen Nachwuchsfahrer mit Ihren Copiloten zu einem zweitägigen Intensivlehrgang auf den Sachsenring ein.

 

Der Freitag stand im Zeichen des ersten „come together“ der Regionen Nord und Süd. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Gastgeber Klaus Osterhaus (HJS-DRC), Ruben Zeltner (Sachsenring) und Frank Christian (Pole Promotion) stand ein zweistündiges Medientraining mit Markus Schramm auf dem Programm. Hier lernten sich die Teilnehmer während einer Vorstellungsrunde kennen und bekamen eine Vielzahl an nützlichen Tipps. Am Abend stand das erste Rennen auf dem Programm, außerhalb der Bewertung, auf der Indoor Kartbahn des Sachsenrings. Die Teams wurden ausgelost – es gewannen „Saarland“ vor „Orga 1“ und „Kehre VO“. 

 

Pünktlich um 8:00 Uhr ging es Samstagmorgen weiter: Die Gruppen Süd und Nord starteten im Wechsel mit einer Fitness-Analyse und ersten Fahrübungen im Toyota GT86 auf der Schleuderplatte. Danach ging es zum einstündigen Sporttest, welcher von drei top Physiotherapeuten geleitet wurde. Nach einer kurzen Mittagspause trennten sich die Fahrer von ihren Copiloten. Während letztgenannte in einem zweistündigen Seminar Tipps und Tricks von den Profis erhielten und einen nicht ganz so einfachen 30minütigen Abschlusstest absolvierten, begaben sich die Piloten zu den ersten Fahrübungen auf den Sachsenring. Neben dem heckgetriebenen GT86, standen nun auch frontgetriebene Honda Civic Type R und zwei der beliebten allradgetriebenen Mitsubishi Lancer Evo zur Verfügung. Im komplett bewässerten Omega, einem Teilstück der Rennstrecke, steigerten sich die Teilnehmer vor den Augen der Juroren von Durchgang zu Durchgang und gingen bis ans Limit und das ein- oder andere Mal auch knapp darüber. Aber alles in allem herrschte eine tolle Disziplin, was zu einer sehr guten Stimmung von Anfang bis zum Ende beitrug.

 

Als vierte Fahrübung stand am späteren Nachmittag die ca. 2,5 Kilometer lange Kurzanbindung der Rennstrecke auf dem Programm, die bis zu 80 Prozent bewässert wurde. Hier setzten die Teilnehmer das gelernte auf ständig wechselnden Fahrzeugen in die Praxis um.

 

Zum Abschluss gab es eine Challenge: Ein enger Handling-Kurs, dessen Belag sich wie Glatteis anfühlte, galt es auf Bestzeit zu bewältigen. Nach einer Einführungsrunde wurde es für die Teilnehmer ernst – Martin Ritschel mit Copilot Christoph Kasper gewannen vor den beiden Teams Timo Schulz / Marco Breidt und Jonas Ertz / Nina Blumreich.

 

Die Leistungsdichte bei den Junioren des HJS-DRC ist sehr hoch – da sind sich alle Juroren bei der Abschlussbesprechung um 18:00 Uhr einig. Das Wochenende zeigte viele Stärken, aber auch ein paar Schwächen. Die Teilnehmer haben bis zum Saisonende noch einige Monate Zeit sich weiter zu entwickeln – das Rennen um das Förderpaket in Höhe von bis zu 50.000 Euro hat gerade erst so richtig begonnen. Dieses Wochenende motiviert alle Beteiligten ordentlich „Gas zu geben“ und den Rallyesport wieder ein Stück weiter nach vorne zu bringen.

 

 

Statements der Teilnehmer nach dem Training auf dem Sachsenrin:

 

Jonas Ertz (Süd): „Ich möchte mich nochmals bei den Veranstaltern bedanken, die so ein tolles Programm auf die Beine gestellt haben. Es ist toll, dass es in Deutschland in diesem Jahr eine solche Möglichkeit für uns jungen Fahrer gibt, um uns weiter zu entwickeln und um uns zu beweisen. Ich bin mir sicher, dass wir an dem Wochenende viel dazu gelernt haben…“

 

Martin Ritschel (Nord): „Unsere Erwartungen wurden an dem Wochenende wirklich übertroffen. Auf jedem Fachgebiet standen uns zu jeder Zeit Experten zur Seite, ob Sport, Medienseminar oder im Fahrer/Beifahrer Lehrgang. Die Möglichkeit andere Antriebskonzepte zu fahren war für mich als Fahrer, definitiv das Highlight. Wir haben an zwei Tagen extrem viel dazu gelernt und das zählt!“

 

 

Nächster Lauf

 Region Nord:           03.08.2019   ADAC Holsten Rallye

 Region Süd:              10.08.2019    ADAC  Rallye Oberehe

 

Foto: Sascha Dörrenbächer

 

Spannende Wochen für die Junioren der HJS-DRC

Zwei Ausflüge zu den DTM-Rennen am Norisring und in Assen, dazwischen ein zweitägiger Lehrgang auf dem Sachsenring – für die Junioren des HJS DMSB Rallye Cup beginnt die heiße Phase für das umfangreiche Förderpaket in Höhe von bis zu 50.000 Euro.

 

DTM hautnah – die Junioren mittendrin statt nur dabei

Auf Einladung der Agentur Pole Promotion besuchten die sieben eingeschriebenen Junioren der Region Süd mit ihren Copiloten am Wochenende das DTM Rennen am Norisring. Als Highlights gab es eine Boxenführung beim Audi Team Rosberg mit Topfahrer Rene Rast, den Besuch beim Fernsehkommentator Eddie Milke mit ausführlicher Erklärung wie komplex eine Liveübertragung aus Nürnberg ist, die Startaufstellung, bei der sie neben den DTM-Piloten auch auf Rallyeweltmeister Sébastien Ogier trafen. Ein toller Tag mit vielen neuen Eindrücken und strahlenden Gesichtern - in knapp zwei Wochen findet der nächste Lauf zur DTM in Assen statt, dort werden dann die Junioren der Region Nord ein ähnliches Programm genießen. Während an diesen beiden Terminen der Fokus auf Teambuilding liegt, werden die Junioren am kommenden Wochenende am Sachsenring auf „Herz und Nieren“ geprüft.

 

Der Sachsenring - perfektes Weiterbildungszentrum für den Rallyenachwuchs

„In Zusammenarbeit mit Ruben Zeltner haben wir von der Agentur ein Trainingsprogramm zusammengestellt, das neben umfangreichen Fahreinheiten und Fitnesstests auch einige weitere Programmteile beinhaltet, die es auf und neben der Rallyestrecke zu bewältigen gilt. Hieraus ergeben sich an den beiden Tagen eine Vielzahl an Bewertungspunkten“, gewährt Juror Frank Christian einen kleinen Ausblick auf das was die Junioren erwartet. „Viele der Teilnehmer fahren auf unterschiedlichen Fahrzeugen in verschiedenen Klassen – da fällt ein Vergleich sehr schwer. Auf dem Sachsenring haben wir die Möglichkeit alle Junioren unter gleichen Bedingungen auf den gleichen Fahrzeugen zu bewerten. Wo liegen die Stärken und wo die Schwächen, wer entwickelt sich schnell weiter und wie ist die Teamfähigkeit“, so der Proficopilot weiter. Das Ziel dieser Veranstaltung ist die Weiterbildung – der Sieger der HJS DRC Juniorwertung mit der Fördersumme in Höhe von bis zu 50.000 Euro steht erst am Ende der Saison fest…

 

Im August endet die Sommerpause der HJS-DRC

 Mit der ADAC Holsten Rallye endet am 03. August die dreimonatige Rallyepause in der Region Nord. Nur eine Woche danach findet mit der ADAC Rallye Oberehe der dritte Wertungslauf in der Region Süd statt. In der zweiten Saisonhälfte stehen noch 10 von 15 Veranstaltungen auf dem Programm – da kommt keine Langeweile auf…

 

 

Nächster Lauf

 Region Nord:           03.08.2019   ADAC Holsten Rallye

 Region Süd:              10.08.2019    ADAC  Rallye Oberehe

 

Positive Zwischenbilanz zur HJS DRC

Mehr Teilnehmer als erwartet


Am 23.05.2019 war Nennungsschluss zur HJS DRC 2019. Die Erwartungen der Organisatoren, federführend das Unternehmen HJS, wurden deutlich übertroffen. Mit 76 eingeschriebenen Teams, davon 14 angemeldete Junioren, ist der HJS DRC auf Anhieb zur teilnehmerstärksten Rallye Serie in Deutschland avanciert.

 

Nicht zuletzt hieraus resultieren auch die deutlich gestiegenen Teilnehmerzahlen bei den bisher stattgefundenen Cup-Läufen, mit einem durchschnittlichen Plus von 30 Prozent zum Vorjahr. Die vom DMSB durchgeführten Reformen der Klassendefinitionen und das angepasste Reifenreglement haben ihr Übriges dazu beigetragen.

 

Erfreulich auch die Platzierung der Junioren, die sich in ihren Klassen mit einigen Siegen bereits in den Vordergrund drängen und damit auch in der Gesamtwertung weit vorne platziert sind. Spannend und Anstrengend wird es für die Junioren dann bei der ersten Sichtungsveranstaltung am Sachsenring im Juli. Bei verschiedensten fahrdynamischen Aufgaben müssen sie ihr können unter den Augen der Juroren beweisen.

 

Die zu lange Sommerpause (die nächsten Rallyes der Regionen Nord und Süd finden erst im August statt) muss in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern im Jahr 2020 deutlich geringer ausfallen. Weitere Verbesserungen hinsichtlich der Vermarktung der Serie sind ebenfalls schon in Planung.

 


Top Ergebnisse der Junioren bei der Rallye Race Gollert

Alle neun gestarteten Junioren erreichen bei schwierigsten Bedingungen das Ziel


Die 20. Ausgabe des Rallye Race Gollert im Thüringer Wald erweist sich durch die extrem schnellen Wertungsprüfungen bei außergewöhnlichen Wetterverhältnissen mit Schnee, Graupelschauern und Sonnenschein im Wechsel, als maximale Herausforderung für alle Teilnehmer.  Mit drei Klassensiegen und drei zweiten Plätzen in ihren jeweiligen Klassen zeigten die Junioren ihr fahrerisches Potential auf.

Sensationell stark fährt der erst 19-jährige Saarländer Marco Thomas; mit dem auf Gruppe-F-Trimm – 5-Gang-Handschaltung - gebrachten Citroen C2 verpassen Thomas und sein Beifahrer, René Meier, den besten 2-Liter nur um vier Zehntelsekunden. Platz 7 und der NC4-Klassensieg sind der Lohn für die schnelle Fahrt.  Martin Ritschel kann noch Platz 3 in der mit 14 Fahrzeugen stark besetzten Klasse erobern.

25 Fahrzeuge starten in der 2-Liter-Klasse NC3. Bernard Moufang und Franziska Kraft haben im BMW 320i auf der WP 3 den Honda von Maurice Naumann und Yannik Günther überholt und verteidigen ein 5-Sekunden-Polster bis ins Ziel.

Heiß umkämpft ist die Klasse RC4, in der fünf R2-Fahrzeuge starten. Vor der letzten Prüfung führen die sächsischen DRM-Fahrer David Havlat und Paul Stein im Adam R2 mit 15 Sekunden Vorsprung auf Dark Liebehenschel und Marcel Eichenauer im Citroen C2, denen Christian Lemke und Mika Jordan (Opel Adam R2) im Nacken sitzen. Doch bei strömendem Regen rutscht Lemke für fünf Minuten in eine Wiese, während Liebehenschel seine ganze Routine ausspielt und den Rückstand zu Havlat in einen 13-Sekunden-Vorsprung umwandelt.

Die Gruppe G ist relativ dünn besetzt. Jan Potthast schafft mit Julius Simon im BMW 318is  den dritten Klassensieg in der Klasse NC8; weil aber nur drei Fahrzeuge starten, erhält der 20-Jährige nur 8,33 Punkte; damit rutscht er auf Tabellenrang 2 zurück. „Schuld“ ist auch die Tatsachse, dass die schwächere Klasse NC9 am Gollert mit drei Fahrzeugen besetzt ist und nicht mit NC8 zusammengelegt wird. Den Klassensieg holen sich die Einheimischen Marius Deußing und Sascha Köth im Golf II vor Nick Loof und Nico Eichenauer im Volvo 940.

Neue Tabellenführer nach drei Läufen sind die Nordhessen Maurice Naumann und Yannik Günther vor Jan Potthast. Danach folgen Bernard Moufang und Martin Ritschel. Die Holsteiner Timo Grätsch und Stephanie Zorn komplettieren das Spitzen-Sextett in der Region Nord.

 


Spannendes Duell zwischen Jörg Dörre und Patrik Dinkel bei der ADAC Rallye Tiefenbach am Oster-Wochenende

Mit 109 Teams erlebt der zweite Lauf des HJS DMSB Rallye Cup der Region Süd einen Saisonrekord

 

BMW-Pilot Jörg Dörre gewinnt die Oster-Rallye Tiefenbach nach einem packenden Duell mit Patrik Dinkel im Mitsubishi.

Die ADAC-Oster-Rallye bietet ein bewährtes Konzept: In der Nähe des Rallyezentrums in Tiefenbach befinden sich zwei Schleifen mit zwei Sprints über 7 und 10 km sowie einem Rundkurs über 16 km. Sie läuft ausschließlich auf Asphalt. Die Zuschauer, Teilnehmer und Helfer vor Ort können die schönen Ostersonnenstrahlen genießen.

 

Beim Auftakt in Witzmannsberg sieht es lange so aus, als könnten die oberfränkischen Evo 9 von Patrik Dinkel und Felix Kießling sowie Roland Macht und Klaus Roßdeutscher einen Doppelsieg vor Hermann Gaßner und Lena Öttl (Evo 10) erzielen. Doch mit Nummer 38 überflügeln die Schwaben Jörg Dörre und Jürgen Herzog mit dem kräftig motorisierten BMW M3 alle Mitsubishi. Jörg Dörre und Jürgen Herzog behalten im diesen packendem Duell die BMW-Nase vorn und feiern den Tiefenbach-Sieg mit 2,8 Sekunden Vorsprung vor Patrik Dinkel und Felix Kießling. Hermann Gaßner und Lena Öttl fahren zum Abschluss noch eine Bestzeit und steigen, 36 Sekunden zurück, als Dritte aufs Podium.

 

Alle sechs Junioren der Region Süd nahmen teil und haben mit souveränen Leistungen auf sich Aufmerksam gemacht. Einfach war es für die Teams nicht, das zeigt die hohe Ausfallquote. Am Ende sind 71 Fahrzeuge in das Ziel eingefahren. Der schnelle Junior, Marco Thomas, fiel  mit seinem Citoren C2 leider nach der WP 4 aus. Simone Unholzer mit Nicole Scheungraber gelingt im VW Polo ein Damen-Sieg vor dem Saarland-Youngster Timo Schulz, der sich Alessandra Baumann in seinen Suzuki geholt hat.

 

Erfreulich lief es für den erst 17 Jährigen Nick Loof im Volvo 940. Trotz der anspruchsvollen Prüfungen und Hitzeproblemen mit dem Kühlwasser holt sich der Junior den Klassensieg.           

 

Bester Junior-Fahrer am Ostersamstag ist Timo Schulz. Er sichert sich vor Jonas Ertz den 5. Gesamtplatz in der HJS DMSB-Wertung.

Foto: Sascha Dörrenbächer

 


Top Ergebnisse der HJS DMSB Junioren

 

Unter den ersten 5 der Gesamtwertung der HJS DRC sind 3 Junioren platziert.

 

Die 28. Ausgabe der Rallye Buten un Binnen wurde in diesem Jahr erstmals als Rallye 70 ausgetragen und zählt als zweiter Lauf zum HJS-DMSB-Rallye-Cup Nord. Mit 88 Teams wurden die Erwartungen des Veranstalters übererfüllt, das auch vor allem Dank des neuen Konzeptes des DMSB Rallye Cups, der mit 33 eingeschrieben Teams schon jetzt die Teilnehmerzahlen aus dem Jahr 2018 deutlich übertrifft. 

 

Michael Bieg und Dietmar Moch übernehmen zum Auftakt auf den asphaltierten Wirtschaftswegen bei Asendorf die Führung mit gut einer Sekunde Vorsprung auf Jörg Schuhej und Steffen Reith sowie Martin Schütte und Kerstin David. Mit sechs Sekunden Rückstand bilden Cup-Verteidiger Dennis Rostek mit Sara Phieler im Evo 10, Konstantin Keil und Steffi Fritzensmeier im Citroen DS3 R3 und Helmut Beckmann und Domenic Kremkau im Evo 8, ein Verfolgertrio. Der 15-km-Kracher im IVG-Gelände sieht das Spitzentrio dicht beisammen: Geburtstagskind Schuhej fährt am schnellsten, doch Bieg büßt nur eine Sekunde ein, Schütte 3 Sekunden. Rostek braucht 15 Sekunden mehr, schüttelt aber Keil und Beckmann ab.

 

Auf der dritten Prüfung, ebenfalls auf dem IVG-Gelände, erzielt Schütte die Bestzeit vor Bieg, während Schuhej alle Sieghoffnungen begraben muss, weil sich – wie schon bei der Werra-Meißner-Rallye – ein Turboschlauch lockert, der Zeitverlust beträgt eine Minute. Mit einer Sekunde Vorsprung auf Schütte, erreicht Bieg die Halbzeitpause. Rostek liegt 33, Keil 34, der Däne Martin Johansen im Evo bereits 46 Sekunden zurück.

 

Rosteks Evo bleibt nach der Pause im Regrouping stehen, weil bei seiner Grippe erkrankten Copilotin Sara Phieler der Kreislauf kollabiert ist. Nach der Pause steht der publikumswirksame Rundkurs auf dem Programm. Schuhej knallt die Bestzeit auf den Asphalt, während Bieg als Zweiter sich um fünf Sekunden von Schütte absetzen kann, der über Öldruckprobleme klagt.

 

Die Entscheidung fällt anschließend beim zweiten 15-Kilometer-Marathon im IVG-Gelände. Bieg unterbietet seine Zeit von WP 2 um 18 Sekunden und lässt die Konkurrenz um mindestens 15 Sekunden hinter sich. Schütte leistet sich einen kleinen Ausflug in die Botanik; für Martin Schütte und Kerstin David reicht es dennoch zum zweiten Platz, am glanzvollen Sieg von Michael Bieg und Dietmar Moch gibt es jedoch nichts zu rütteln. Den letzten Sprint gewinnen Konstantin Keil und Steffi Fritzensmeier, die damit den dritten Platz auf dem Podium endgültig sichern.

Jörg Schuhej und Steffen Reith landen auf Rang 4 vor Andreas Dahms und Inka Lerch im Porsche-Carrera, die im Endspurt noch an Helmut Beckmann vorbei ziehen. Auf den Plätzen 7 und 8 zeigen die beiden Lokalmatadoren in ihren Opel

Adam R2 ausgezeichnete Leistungen. Olaf Müller und Clara Bettge behalten knapp die Adam-Nase vorn gegen ihre erst 18-jährigen HJS DMSB Junior  und Team-Kollegen Christian Lemke und Mika Jordan; Jordan muss zwar nach einem Ausritt im IVG-Gelände den Adam aus der Wiese schieben, doch anschließend fegt Lemke über die Prüfungen, dass er Müller nur um vier Sekunden verpasst.

 

Mit 34 Startern bildet die 2-Liter-Klasse (27 Gruppe F-, 6 CTC-Autos und 1 Fahrzeug nach Anhang K) gleichsam eine „Rallye in der Rallye“.

 

Der niedersächsische Slalom-Experte Jens Brandes lenkt seinen Clio III auf Platz 5. Werra-Meißner-Sieger Maurice Naumann und Yannik Günther machen mit ihrem Honda Civic auch bei der Rallye Buten un Binnen eine gute Figur, Rang 4 in dieser großen Klasse bedeutet auch Rang 2 in der HJS-DRC- Wertung. Steffi Zorn kommt nicht nur als beste der drei Fahrerinnen ins Ziel, sie schafft mit Co. Thomas Puls (Renault Clio II) auch Rang 3 in der Klasse. Zur Spitze fehlen ihr am Ende 15 Sekunden. Um den Sieg kämpft das hessische Mixed Team Marcel Schuhej und Leonie Kraft (Honda Civic R) mit den „Kölschen Jungs“ Simon Baales und Florian Rath (BMW 318is), die – mit sehr hoher Startnummer - wohl niemand so weit vorn erwartet hat.

 

In der Gesamtwertung zum HJS DRC setze sich nach zwei Klassensiegen, Jan Potthast, an die Spitze, damit ist er gleichzeitig Führender der Juniorwertung, vor dem besten NC3 Fahrer Maurice Naumann. Auf dem dritten Rang folgt dann mit Martin Ritschel bereits der zweite Junior vor der besten Frau am Steuer, Stephanie Zorn. Top fünf vervollständigt dann der dritte Junior, Bernard Moufang.

 


HJS DRC Junioren in Action


Erfolgreicher Saisonstart des HJS DRC trotz stürmischem Wetter

„Wir haben anscheinend einiges richtig gemacht“, so kommentiert HJS Sportchef Klaus Osterhaus die überragende Resonanz bei den Auftaktveranstaltungen zum HJS DMSB Rallye Cup, der Rallye Werra Meissner und Rallye Kempenich.  Bei beiden Veranstaltungen wurden die Teilnehmerzahlen des Vorjahres deutlich überschritten. Auch bei der Rallye Buten un`Binnen zeichnet sich Wochen vor der Veranstaltung bereits ein neuer Teilnehmerrekord ab.

 

Region Nord: Rallye Werra Meissner

 

Insgesamt drei verschiedene Asphalt-Wertungsprüfungen, die jeweils drei Mal zu absolvieren waren, standen für die R 70 Teilnehmer auf dem Programm. Die ersten beiden Prüfungen waren schnelle Landstraßen kombiniert mit engen Landwirtschaftswegen. Die dritte Prüfung, ein schneller Rundkurs direkt am Rallyezentrum, war nicht zuletzt auf Grund des wechselhaften Wetters eine anspruchsvolle Herausforderung für die Teams. Während die ersten beiden Runden noch bei trockenen Bedingungen durchgeführt werden konnten, setze ab WP 7 Starkregen ein, der dann auch zur Absage der Wertungsprüfung 9 führte. Glücklicher Gesamtsieger, mit nur zwei Bestzeiten wurde das Team Nico Leschhorn/Jana Hain auf ihrem Peugeot Super 2000, vor  Mario Czok/Andy Tänzck auf Mitsubishi Evo9. Schnellstes Team des Tages mit 7 Bestzeiten war Jörg Schuhej/Lara Quast in ihrem Mitsubishi EVO 10. Ein abgefallener Ladeluftschlauch in WP 3 sorgte für einen erheblichen Zeitverlust und den 3. Gesamtrang.

 

Bestes Team der Nicht-All-Radler, auf Platz 5, wurde Erick Sindermann/Matthias Pätzold im Gruppe G/NC 6 Renault Megane, mit nur 2,6 Sekunden vor dem Markenkollegen Steffen Oppel/Nadine Dietrich.

 Bestplatzierter Junior auf Platz 8 in der Gesamtwertung wurde Christian Lemke/Mika Jordan im Opel Adam R2, die sich noch vor dem Gewinner der Klasse NC 3 Maurice Naumann/Yannik Günther behaupten konnten. Zweiter in der Klasse NC 3 wurden Axel Potthast/Elmar Pernsch auf dem CTC Ford Escort.

Platz 11 der Gesamtwertung, gleichzeitig Sieger der Klasse NC 2, belegten Timo Grätsch/Alexandra Gawlick. Weitere  Klassensieger sind  Joachim Hirschke/Patrick Pietzonka ( NC4 ), Jan Potthast/Sarah Nolte ( NC 8 ), Niklas Pöttgen/Lisa Jerrentrup (NC7), Nico Eichenhauer NC 9 und Michael Kessler/Reiner Kallenbach  (NC5) am Ende einer gelungenen Veranstaltung feiern lassen.

 

HJS DMSB Junior Wertung

 

9 Teams der HJS DRC Juniorwertung gingen beim ersten Lauf der Region Nord an den Start. Trotz schwieriger Bedingungen schafften es 8 von ihnen in Wertung anzukommen. Der einzige Ausfall war auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Drei Junioren (Christian Lemke, Jan Potthast und Nick Loof) konnten in ihrer jeweiligen Klasse einen Klassensieg einfahren.  Bernard Moufang und Martin Ritschel schafften es aufs Podium. Insgesamt hinterließen die eingeschriebenen Junioren einen starken Eindruck, so dass für die Saison 2019 noch mit weiteren Top-Platzierungen gerechnet werden dar.

Bestplatzierter Junior in der Geasmtwertung: Lemke/Jordan

Rallye Werra Meissner

Foto: Sascha Dörrenbächer

Region Süd: Rallye Kempenich

 

Frank Färber und Peter Schaaf werden im Peugeot 207 S2000 ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnen die 41. ADAC Rallye Kempenich vor den stark auftrumpfenden Mitsubishi-Teams Michael Bieg/Dietmar Moch und David Jahn/Thomas Stern. 

 

Dauerregen verwandelte die Straßen während der Besichtigungsrunde in reißende Bäche, doch pünktlich zum Start der Rallye um 12:00 Uhr riss der Himmel auf und die Sonne blinzelte hervor. In Verbindung mit starkem Wind trockneten die Straßen in Windeseile ab – doch für den ersten Turn setzten alle Teams auf Regenreifen, mit Ausnahme der Startnummer 1! „Wir hatten unsere Reifenlieferung nicht erhalten, somit mussten wir mit Trockenreifen an den Start gehen – was in der ersten Schleife mit dem sehr nervösen Fahrzeug alles andere als leicht war“, erklärte Färber schweißgebadet in der Halbzeitpause, die er mit Copilot Peter Schaaf als Führender erreichte.

Michael Bieg und Dietmar Moch waren nach ihrem Start bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye optimal auf diese Streckenbedingungen vorbereitet und setzten auf der Sprintprüfung „Hausten“ die erste Bestzeit. Färber/Schaaf konterten auf den Rundkursen „Kempenich“, der in diesem Jahr in entgegengesetzter Fahrtrichtung absolviert wurde - und „Hausten“. In der Zwangspause ging das Reifenwechseln weiter – fast jeder entschied sich nun für die Trockenmischung – doch auch dies sollte sich spätestens ab der Startnummer 40 als die falsche Wahl herausstellen. Stürmische Böen bis zur Orkanstärke in Verbindung mit neuerlichen Regenfällen wurden für die Teilnehmer, aber auch für alle weiteren beteiligten Personen zur Zerreißprobe.

 

Während rund um Kempenich die Bäume knickten und die Straßen blockierten blieben die zu befahrenden Wertungsprüfungen glücklicherweise verschont. Frank Färber fuhr die Rallye taktisch klug zu Ende und feierte mit Copilot Peter Schaaf den neunten Erfolg bei seiner Heimrallye. Michael Bieg und Dietmar Moch zeigten sich in Bestform und landeten mit nur 24,9 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Gesamtrang. Rundstreckenprofi David Jahn wechselte nach vereinzelten Einsätzen im BMW 318is erstmals auf einen turbogeladenen Allradler und fuhr auf Anhieb auf Platz 3. Dirk Krüger und Alexander Schneider feierten im neu aufgebauten BMW E36 als Klassensieger der NC2 und als schnellstes zweiradgetriebene Team einen perfekten Einstand knapp vor ihren Markenkollegen Karlheinz und Edwin Braun.Die beiden Youngster Max Reiter und Ken Krüger trumpften im Citroen C2 R2 Max groß auf und etablierten sich unter den Top 10 im Gesamtklassement. Gleiches galt auch für Tom Hettenbach und Robin Zaiß, die im BMW E30  mit gekonnten Drifts zum Klassensieg in der NC3 vor Tom Kässer/Stephan Schneeweiß (Honda Civic) und Andy Schaus/Jens-Erik Brack (Opel Astra) fuhren. Bei den Youngtimer kam es zum Duell zwischen Andreas Gerst/Ralf Baum auf Porsche Carrera - die mit einem gebrochenen Gaspedal kämpften - und Darius Drzensla/Manfred Schoder im Ford Escort RS. Nach einem Husarenritt auf der letzten Wertungsprüfung sicherten sich die letztgenannten den Sieg in der hart umkämpften Wertung.

 

Ein echter Rohdiamant ließ sein Können in der Klasse NC4 aufblitzen. Nach seinem Klassensieg bei der Saarland-Pfalz Rallye und einer kurzen Durchsicht des Einsatzfahrzeuges über Nacht mussten ein paar Stunden Schlaf im Auto genügen, um beim Start des DMSB Rallye Cup Süd mit von der Partie zu sein. Marco Thomas fuhr mit Benedikt Preissmann in seiner eigenen Welt und drückte dem erfolgsverwöhnten Duo Marc Schütze/Nadja Hilsenbeck im Honda Civic satte 90 Sekunden auf. Timo Schulz und Hanna Ostlender fuhren im Suzuki Swift Sport auf einen starken dritten Platz. In der Klasse NC8 setzten sich Christian Lambertz/Hannah Lindner im BMW 318ti mit 26,1 Sekunden vor Jan-Marc Soutschka/Daniela Kurz (VW Polo) und Jonas Ertz/Nina Blumreich (BMW E36) durch. In der leistungsschwächsten Klasse NC9 geigten Andreas und Jörg Thull bei den rutschigen Bedingungen im Volvo 740 ganz groß auf und ließen manch PS starkes Fahrzeug schlichtweg alt aussehen.

Bestplatzierter Junior in der Gesamtwertung: Reiter/Krüger

Rallye Kempenich

Foto: Sascha Dörrenbächer


Teilnehmer Explosion beim HJS DMSB Rallye Cup 2019

Im märz starten die ersten veranstaltungen. Es liegen bereits mehr als 50 einschreibungen vor, davon 12 junioren

Das Junior-Förderpaket der Partner der HJS DRC ist so attraktiv, dass sich 12 Junioren in diese Sonderwertung eingeschrieben haben.

Alle jungen Fahrer haben die Möglichkeit sich mit ihrem bereits vorhandenen Rallyefahrzeug an dieser Förderausschreibung zu beteiligen.  Ausschlaggebend für den Gewinn des Förderpaketes sind nicht nur die Platzierungen, die gefahrenen Bestzeiten und der persönliche Eindruck, sondern auch zusätzliche Sichtungslehrgänge. Hierzu werden die Talente der Region Süd zum DTM-Rennen Norisring am 06. Juli eingeladen. Die Junioren der Region Nord werden am 20. Juli nach Assen eingeladen. Für alle gemeinsam steht am 12./13. Juli ein Sichtungslehrgang am Sachsenring an. Die Entscheidung, wer der beste Junior der HJS DRC wird, fällt in der Woche vor dem Endlauf bei einem Test unter Wettbewerbsbedingungen. Am Jahresende winkt dem besten Junior eine Förderprämie von bis zu 50.000 Euro zu.

 

Aber auch alle anderen Teilnehmer können von einem attraktiven Preisgeldtopf profitieren. In der Gesamtwertung werden für die ersten Fünf der Klassen, RC 3-5, NC 1-5, NC 6-9 (G), Preise im Wert von 15.000,00 Euro ausgeschüttet.

 

Mit bereits über 50 Einschreibungen für den HJS DMSB Rallye Cup wurden die Erwartungen der Organisatoren deutlich übertroffen. Damit können auch die Veranstalter der einzelnen Rallys mit höheren Teilnehmer- und vor allem Zuschauerzahlen rechnen. Das Team um HJS Motorsport Chef, Klaus Osterhaus, hofft einen nachhaltigen Aufschwung in der 2. Bundeliga des deutschen Rallyesports zu erreichen. “Wir haben mit allen Partner Vereinbarungen für die nächsten drei Jahre abgeschlossen und hoffen damit allen Beteiligten, Fahrern und Veranstaltern, eine Planungssicherheit für die Zukunft geben zu können“, berichtet Klaus Osterhaus.

 

Termine für die Junior-Wertung:

06.07.2019               DTM Norisring  (Junioren Region Süd)

12./13.07.2019        Sachsenring (Sichtungslehrgang)

20.07.2019               DTM Assen (Junioren Region Nord)

KW 46                        Sichtung und Entscheidung

 

 


Vorankündigung HJS DRC 2019

Starkes Förderpaket für den besten Junior im HJS DMSB Rallye Cup 2019

2019 setzt der HJS DRC auf die Junior Förderung. Der Gewinner der DRC Junior-Wertung 2019 erhält ein umfassendes Förderpaket im Wert von 50.000 €.

 

Die Rahmenbedingungen der DRC 2019 nehmen weiter Formen an. Die Partner der Serie haben ein Förderkonzept erstellt, dass den jungen Piloten einen Aufstieg in eine nächst höherer Serie ermöglichen soll. Alle jungen Fahrer im Alter von 17 bis 25 Jahren können sich für den DMSB Cup einschreiben. In jeder vom DMSB ausgeschrieben Fahrzeugkategorie kann gestartet werden. Ausschlaggeben für den Gewinn des Förderpaketes sind nicht nur die Platzierung, sondern auch die gefahrenen Bestzeiten und der persönliche Eindruck des Piloten.  

 

Alle anderen Teilnehmer können von einem attraktiven Preisgeldtopf profitieren. In der Gesamtwertung werden für die ersten Fünf jeder Gruppe, RC, NC, G Preise im Wert von 15.000,00 Euro ausgeschüttet.

 

Ab Anfang Januar steht die detaillierte Ausschreibung zur Verfügung.

 

 


Gewinner des HJS DMSB Rallye Cups 2018