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Ravenol DMSB Rallye Cup: Dinkel gewinnt auf der Ostalb, Pöttgen übernimmt Cup-Führung

 

 

 

·       Ravenol DRC: Niklas Pöttgen mit souveränem Klassensieg

 

·       35. KW Ostalb Rallye mit Favoritensieg von Patrik Dinkel

 

·       DRC-Cup-Wertung mit mehreren Positionswechseln

 

 

 

Mit dem souveränen Gesamtsieg von Patrick Dinkel und Co-Pilot Alexander Benning endete die 35. Ausgabe der KW Ostalbrallye (13.04.2024) rund um die Kocher-Metropole Abtsgmünd. Das Duo hatte beim vierten Lauf zum Ravenol DMSB Rallye Cup im Hyundai I20 Rally2 nach der Bestzeit auf allen sechs Wertungsprüfungen einen Vorsprung von über einer Minute auf die Verfolger herausgefahren. „Yes, unser zweiter Gesamtsieg! Patrick hat hier auf diesen mega schnellen und selektiven Prüfungen mächtig angegast. Bei perfektem Rallyewetter hatten wir viel Spaß im Auto und waren dabei auch noch richtig schnell“, freute sich Benning im Ziel.

 

Mit einer geradezu sensationellen Leistung fuhr der erst 22jährige Lokalmatador Lars Stütz gemeinsam mit Co-Pilotin Theresa Feil im BMW M3 auf den zweiten Gesamtrang. Bei seinem ersten Saison-Start im Cup verschaffte sich der Youngster durch die Punkte für den Sieg in der Klasse NC3 eine gute Ausgangslage sowohl für die Gesamt- wie auch für die Junior-Wertung. Den Kampf um den letzten Platz auf dem Podium entschied Tom Kässer, der DRC-Sieger von 2021, gemeinsam mit Stephan Schneeweiß für sich. Im Peugeot 208 Rally4 war er auf fünf der sechs Prüfungen schneller als sein Klassenkonkurrent und fünffache Ostalb-Gesamtsieger Rainer Noller mit Co Stefan Kopczyk im Opel Corsa Rally4.

 

 

 

DRC-Cup-Wertung mit mehreren Positionswechseln

 

Mit fast viereinhalb Minuten Vorsprung gewannen Niklas Pöttgen und Jamy Rothfuss im seriennahen Seat Ibiza die Klasse NC8. Mit den zusätzlichen Punkten schob sich Pöttgen an die Spitze der Zwischenwertung im Ravenol DMSB Rallye Cup. „Die Ostalb Rallye ist jedes Jahr die weite Anreise wert, absolut geniale und abwechslungsreiche Prüfungen. Ein Riesendank an die tolle Organisation!“ freute sich Pöttgen über die gelungene Veranstaltung. „Bei uns lief einfach alles wie am Schnürchen. Auf den ersten Blick sieht die Cup-Führung ganz schön aus, wir müssen aber den weiteren Saison-Verlauf abwarten. Es bleibt spannend bis zum Schluss, ein klares Bild wird sich erst ergeben, wenn alle ihre Ergebnisse eingefahren haben und die Streichergebnisse berücksichtigt wurden. Da unsere Klasse nicht so stark besetzt ist wie andere, bekommen wir für diesen Klassensieg nicht so viele Punkte. Wir müssen auf unsere Zuverlässigkeit bauen.“

 

 

 

Hinter Kevin Müller, der diesmal nicht am Start war, schoben sich die Brüder Lars und Björn Schwarzmannseder auf den dritten Cup-Rang. In Ihrem Renault Clio 3 RS belegten sie Platz sieben in der mit 19 Startern bestens besetzten Klasse NC3. „Wir sind froh nach den extrem anspruchsvollen Prüfungen im Ziel zu sein, fühlten uns gut im Auto, hatten Spaß und vor allem, wir haben wichtige Punkte gesammelt“, zog Pilot Lars ein positives Fazit im Ziel. Mit diesem Resultat bauten die beiden zudem ihre Führung in Sonderwertung Sindermann Renault Rallye Cup aus und belegen den zweiten Platz hinter Pöttgen in der Sonderwertung Ravenol DRC Trophy powered by Pirelli. Mit dem Sieg in der Klasse NC1 schoben sich Damian Sawicki / Jaqueline Kaiser im Subaru Impreza GT auf den vierten Cup-Rang und Platz drei der Pirelli-Wertung nach vorne.

 

 

 

Beim Heimspiel auf der Ostalb sicherte sich der amtierende DRC-Champ Nico Otterbach die ersten Saison-Punkte. Der souveräne Klassen-Sieg im BMW 320is führte ihn bis auf den siebten Gesamtrang nach vorne. Für Platz eins von den 19 Startern in der hochwertig besetzten Klasse NC3 gab es in dieser Saison mit 9,74 Punkten den bislang höchsten Wert. „Nach dem Ausfall im letzten Jahr ist es schön, diesmal beim Heimspiel im Ziel zu sein und vor allem auch die Klasse NC1 etwas ärgern zu können. Die hohe Punktezahl ist gut, aber erst ganz am Ende wird zusammengezählt.“

 

 

 

 

 

Ravenol DMSB Rallye Cup: Runde vier auf der Ostalb

 

 

 

·       Ravenol DRC: Wer übernimmt die Tabellenspitze?

 

·       35. KW-Ostalb Rallye rund um die Kocher-Metropole Abtsgmünd.

 

·       Aktuell bereits 78 eingeschriebene Teams im Ravenol DMSB Rallye Cup.

 

 

 

Zum vierten der gesamt zwölf Vorläufe der Saison 2024 treffen sich die Teams des Ravenol DMSB Rallye Cup auf der Alb. Rund um die Kocher-Metropole Abtsgmünd wird die 35. KW-Ostalb Rallye ausgetragen. Drei unterschiedliche Wertungsprüfungen, die je zweimal absolviert werden, warten mit einer Gesamtlänge von 68,5 Kilometern auf die Teams. „Die 5,7 Kilometer auf Schotter sind fast so verdichtet wie Asphalt,“ erklärt Dietmar Fuchs, der zum 25. Mal in Folge die Rallyeleitung innehat. „Unsere Kernmannschaft ist schon sehr lange zusammen, es kommen aber auch immer wieder neue Organisatoren dazu. Zudem ist unsere Veranstaltung gut in der Region verwurzelt. Wir erfahren große Unterstützung durch die Menschen und die Behörden hier vor Ort.“ Die beiden Sprintprüfungen sind je rund neun Kilometer lang, „der Rundkurs mit 16 Kilometern ist komplett neu, der wurde noch nie gefahren.“

 

 

 

Angeführt wird das Feld der 69 genannten Teams von den Vorjahressiegern John Macht / Tobias Glatzel im ihrem Mitsubishi Lancer. Ihnen folgt Patrick Dinkel, der Ostalb-Sieger von 2019, gemeinsam mit Alexander Benning im Hyundai I20N Rally2. Hinter den schnellen Brüdern Kai und Tim Otterbach in einem weiteren Lancer folgen deren Markenkollegen Urs Flum / Miriam Cinetto, die 2022 in Abtsgmünd ganz oben auf dem Podest standen. Rainer Noller (Opel Corsa Rally4), Tom Kässer (Peugeot 208 Rally4) oder der amtierende DRC-Champ Nico Otterbach im BMW 320is gehören zu den Verfolgern, die ebenfalls Anwärter auf die Podestplätze sind.

 

 

 

Ravenol DRC – Wer übernimmt die Führung?

 

Im Ravenol DMSB Rallye Cup der Saison 2024 werden 12 Vorläufe angeboten, bei denen die inzwischen 78! eingeschriebenen Teams jeweils neunmal starten können. Davon gehen die besten sieben Ergebnisse in die jeweilige Wertung ein. Mit diesem Punktestand gehen die Teams dann in den Finallauf mit doppelter Wertung. Da der amtierende Tabellenleader Kevin Müller diesmal aussetzt, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit einen Wechsel an der Spitze geben. Die besten Voraussetzungen hat Niklas Pöttgen, der im seriennahen Seat Ibiza aus der Klasse NC8 nach bereits drei gewerteten Resultaten knapp hinter Müller liegt.

 

 

 

Dahinter lauern aber drei Teams, die bislang nur bei jeweils zwei Starts Punkte gesammelt haben. Lars Schwarzmannseder pilotiert einen Renault Clio3 RS in der Klasse NC3. Da die Punkte in den jeweiligen Klassen in Relation zu den gestarteten Teams vergeben werden, hat er mit 20 genannten Fahrzeugen in der Klasse gute Chancen auf eine große Punkteausbeute, auch wenn es nicht für den Klassensieg reichen sollte. In der Klasse NC4 mit 14 Startern treten Christopher Berghahn (Opel Corsa A GSI) und Jannik Mahl (Suzuki Swift Sport) mit Ambitionen auf den Klassensieg gegeneinander an.

 

 

 

Mit Spannung wird auch der Auftritt zweier weiterer Teams verfolgt. Nach dem technischen Ausfall bei der ‚BuBi‘ startet der amtierende DRC-Champ Nico Otterbach im BMW 320is (NC3) den zweiten Versuch, erstmals in dieser Saison Cup-Zähler zu sammeln. Mit dabei ist mit Tom Kässer auch der DRC-Sieger von 2021. Er pilotiert einen aktuellen Peugeot 208 Rally4 in der Klasse RC4.

 

 

 

Ravenol DMSB Rallye Cup: Rostek gewinnt in Zerf, Müller verteidigt Cup-Führung

 

 

 

·       Ravenol DRC: Kevin Müller / Stefanie Spreizer verteidigen Cup-Führung

 

·       Dennis Rostek / Nico Otterbach gewinnen die ADAC MSC Osterrallye in Zerf

 

·       Max Reiter fährt aufs Podium und baut Führung in der Junior-Wertung aus

 

 

 

In überzeugender Manier gewannen Dennis Rostek und Co-Pilot Nico Otterbach in ihrem Škoda Fabia RS Rally2 die ADAC MSC Osterrallye in Zerf. Beim dritten Lauf zum Ravenol DMSB Rallye Cup lagen sie im Ziel 1.11,3 Minuten vor Thomas Lorenz / Tim Rauber im R5-Fabia. Nach einem starken Auftritt fuhren die amtierenden saarländischen Rallye-Meister Max Reiter / Conny Nemenich im nur frontangetriebenen Peugeot 208 Rally4 auf den dritten Gesamtrang der 95 Starter, von denen es 80 bis ins Ziel schafften. Als Pilot ist Nico Otterbach der amtierende DRC-Titelträger, an der Seite von Dennis Rostek fuhr er nun zum Gesamtsieg. „So ein Gesamtsieg ist schon etwas sehr Besonderes. Da unser Rallye-Sport ein Teamsport ist, macht es für mich keinen Unterschied, ob ich links oder rechts im Auto sitze. Dennis hat am Lenkrad heute einen Riesenjob gemacht, das muss erst mal einer besser machen. Bei ihm habe ich mich als Beifahrer sehr wohl gefühlt, ich kann das gut trennen. Als Co konzentriere ich mich auf meinen Job und denke nicht daran, dann selbst ins Lenkrad zu greifen“.

 

 

 

Müller / Spreitzer bauen Cup-Führung aus.

 

Mit dem dritten Klassensieg in Folge bauten Kevin Müller / Stefanie Spreitzer im Toyota GR Yaris (NC2) ihre Führung im Ravenol DRC weiter aus. „Der Wetterbericht hat uns diesmal belogen“, scherzte Müller im Ziel, „mit Regenreifen auf der ersten Schleife im Trockenen zu fahren hat uns viel Zeit gekostet. Die mussten wir dann mit einem großen Einsatz auf der zweiten Schleife wieder zurück erobern.“ Müller ergänzte, „die Prüfungen, vor allem die im brachliegenden Weinberg, waren sehr anspruchsvoll. Mit Steffi und mir passt es immer besser im Auto zusammen, wir vertrauen uns 100% gegenseitig. Dadurch werden wir auch immer schneller. Das erklärt vielleicht, dass wir die Cup-Führung behalten konnten, obwohl so viele starke Gegner bei uns in der Klasse sind.“

 

 

 

Nach einem weiteren Klassensieg, er gewann im Seat Ibiza die seriennahe Klasse NC8 mit einem Vorsprung von fast eineinhalb Minuten, schob sich Niklas Pöttgen auf den zweiten DRC-Platz. „Die Rallye war echt der Wahnsinn, abwechslungsreich und alle möglichen Wetterbedingungen und Bodenverhältnisse. Es war nicht einfach. Jan Bemmann hat als Ersatz für Lisa einen perfekten Job gemacht. Die Reifenwahl hat immer gepasst. Insgesamt ist das Konzept des Ravenol DRC gewohnt super durchdacht. Es ist für Fahrer in allen Klassen interessant und bleibt spannend bis zum Schluss.“ Mit den Punkten aus Zerf schob sich Pöttgen auch an die Spitze der Sonderwertung Ravenol DRC Trophy powered by Pirelli für alle Teams, die auf Pirelli-Reifen unterwegs sind.

 

 

 

Knapp hinter Christopher Berghahn / Sarah-Marleen Storch, die den Lauf in Zerf ausließen, schoben sich die Brüder Lars und Björn Schwarzmannseder auf den vierten Zwischenrang des Ravenol DRC. Sie wurden in ihrem Renault Clio3 RS Zweite in der Klasse NC3 hinter Timo Schulz / Michael Wenzel. Saar-Youngster Schulz fuhr im kleinen Citroën C2R2 max bis auf den siebten Gesamtrang nach vorne. „Mehr als Platz zwei hinter diesem Ausnahme-Junioren war nicht zu erwarten“, freute sich Lars Schwarzmannseder über die gewonnenen Punkte. „Wir hatten wie immer viel Spaß und sind rundum zufrieden, auch wenn unser Jocker mit den Regenreifen erst ganz zum Schluss so richtig funktionierte.“ Mit diesem Erfolg verteidigten die Schwarzmannseder-Brüder auch ihre Führung in der Sonderwertung Sindermann Renault Rallye Cup für alle Teams, die auf Fahrzeugen der Marke Renault unterwegs sind.

 

 

 

Max Reiter, der in der Cup-Gesamtwertung auf dem fünften Platz liegt, verteidigte seine Führung im DMSB Rallye Junior Cup. Mit bislang nur einem Resultat und den Punkten für den Sieg in der stark besetzten Klasse NC3 schob sich Timo Schulz hier auf den zweiten Platz.

 

 

 

 

Ravenol DMSB Rallye Cup: Starkes Starterfeld in Zerf

 

 

 

·         Ravenol DRC: Dritte Runde bei der 34. ADAC MSC Osterrallye.

 

·         Wer hat die besten Karten: Allrad, Heck- oder Frontantrieb.

 

·         Müller / Spreitzer wollen die Cup-Führung verteidigen.

 

 

 

Zur dritten Runde des Ravenol DMSB Rallye Cup der Saison 2024 treffen sich die Teams am Ostersamstag (30.03.2024) bei der 34. ADAC MSC Osterrallye in Zerf. Auf die 107 genannten Teams warten vier verschiedene Wertungsprüfungen (WP), die je zweimal absolviert werden. Die knapp 70 WP-Kilometer, davon rund 2,6 auf Schotter, werden teils auf den bekannt anspruchsvollen Strecken im Schwarzwälder Hochwald ausgetragen, eine Strecke ist vollkommen neu.

 

 

 

Als Top-Favorit startet Dennis Rostek mit Co-Pilot Nico Otterbach im Škoda Fabia RS Rally2 an der Spitze des Feldes. Nico Otterbach, der amtierende Titelträger des DMSB Rallye Cup, hat bereits mehrfach bewiesen, dass er auch auf dem ‚heißen‘ Sitz zu Spitzenleistungen fähig ist. Die Riege der RC-2-Boliden wird vom Vorjahreszweiten Uwe Gropp mit Tochter Jenny im Peugeot 208 T16 R5 und Thomas Lorenz / Tim Rauber in ihrem Škoda Fabia R5 komplettiert. Die Wetterlage wird mitentscheiden, ob Georg Berlandy / Tina Annemüller in ihrem bärenstarken BMW M3 als Hecktriebler in die Riege der Allradler vorstoßen können.

 

 

 

Die schnellen RC4-Boliden haben inzwischen mehrfach bewiesen, dass sie ernsthaft um Podestplätze mitreden können. Angeführt wird die Riege der Fronttriebler von Björn Satorius / Hanna Ostlender, die wie René Noller / Stefan Kopczyk im Opel Corsa Rally4 antreten. Einen Peugeot 208 Rally4 pilotieren die amtierenden saarländischen Rallye-Meister Max Reiter / Conny Nemmenich, zwei Renault Clio Rally4 bringen die Zwillinge Max und Felix Schumann mit nach Zerf. Damit ist die Liste der schnellen Fronttriebler aber noch lange nicht geschlossen. Zwar keinen RC4-Boliden, aber ihren bekannt schnellen Citroën C2 R2 max pilotieren Timo Schulz / Michael Wenzel als Vorbereitung auf die Saison in der Junior-Europameisterschaft. Schulz hat schon mehrfach bewiesen, dass er damit auch ganz weit nach vorne fahren kann.

 

 

 

Kevin Müller und Co-Pilotin Stefanie Spreitzer kommen in ihrem NC2-Toyota GR Yaris als Führende des Ravenol DRC nach Zerf. Wie schnell die beiden unterwegs sind, unterstrichen sie bei der zweiten Cup-Runde mit dem vierten Gesamtrang im ‚Rallye-Irrgarten‘ bei der ‚BuBi‘. Mit ihnen wird auch in Zerf zu rechnen sein. Die Cup-Spitze liegt jedoch eng zusammen. Angeführt von Helmut Beckmann (Mitsubishi Lancer, NC1), Niklas Pöttgen im seriennahen Seat Ibiza aus der Klasse NC8 oder Lars Schwarzmannseder (Renault Clio3 RS) aus der heiß umkämpften Klasse NC3 können die Verfolger die Reihenfolge komplett durcheinanderwürfeln.

 

 

 

 

 

 

Ravenol DMSB Rallye Cup: Videobericht

 

 

 

Zum Start der Ravenol DRC der erste Videobeitrag zur Serie

 

 

 

 

·       Bilder der Rallye Butt nun Binnen jetzt online

 

·       Erster Bericht zur Ravenol DRC 2024

 

Auch in diesem Jahr wird auch in bewegten Bildern von einigen Ravenol DRC Veranstaltungen berichtet. Den Anfang macht das Video vom zweiten Lauf, der Rallye ADAC Rallye Buten un` Binnen. Neben Interviews zur Serie gibt es reichlich Action auf den Wertungsprüfungen.

 

Link: https://youtu.be/TOxDAgtXcx0

 

 

 

 

 

 

 

Ravenol DMSB Rallye Cup: Knacker / Puls gewinnen die BuBi

 

 

 

·       Ravenol DRC: Kevin Müller führt hauchdünn vor Christopher Berghahn

 

·       Fronttriebler-Trio überzeugt bei der 33. ADAC Rallye Buten un Binnen

 

·       Im ‚Rallye-Irrgarten‘ erreichten 43 der 55 gestarteten Teams das Ziel

 

 

 

Mit einer überzeugenden Leistung gewannen Nico Knacker und Co-Pilot Thomas Puls den zweiten Lauf zum Ravenol DMSB Rallye Cup 2024 bei der 33. ADAC Rallye Buten un Binnen (09.03.2024). Die ‘BuBi’ wird traditionell überwiegend auf dem IVG-Gelände, einem ehemaligen Militärdepot, ausgetragen. Vom Start weg gaben Knacker / Puls im Citroën DS3 R3T max das Tempo vor, gewannen fünf der sechs Wertungsprüfungen und lagen im Ziel 1:21,4 Minuten vor dem Zweitplatzierten Matthias Rathkamp, der gemeinsam mit Nico Knackers Schwester Larissa im Ford Fiesta ST 150 unterwegs war. Das Fronttriebler-Trio auf dem Podium wurde komplettiert von den Nordhessen Konstantin Keil / Jennifer Gräfe im Opel Corsa Rallye4.

 

 

 

Die drei Teams sicherten sich zudem die ersten wichtigen Cup-Punkte der Saison. „Ein Gesamtsieg vor der Haustür, das ist natürlich ein Traum,“ strahlte Knacker im Ziel. „Einmal bin ich hier schon mal mit Platz zwei knapp am Sieg vorbeigeschrammt. Umso schöner ist es, jetzt ganz oben zu stehen.“ Die BuBi diente für das Team auch zur Vorbereitung auf den Saisonstart der DRM im RC2-Hyundai: „Nach der langen Winterpause war es wichtig, wieder Wettbewerbskilometer zu sammeln, das ist ausgesprochen gut gelungen. Ich hätte nichts dagegen, wenn es im Hyundai genauso gut funktioniert wie hier mit dem Citroën“.

 

 

 

Vom Start weg nistete sich der amtierende Cup-Champion Nico Otterbach im NC3-BMW 320is hinter Knacker auf Platz zwei ein, ein Defekt am Start der vierten WP stoppte die Fahrt. Mit der Bestzeit auf WP3 schob sich Olaf Müller im Mitsubishi Lancer auf den zweiten Platz, musste aber in der letzten WP aufgeben.

 

 

 

Ravenol DRC: Kevin Müller führt hauchdünn vor Christopher Berghahn

 

Nach dem zweiten Lauf im Ravenol DRC hat Kevin Müller die Führung übernommen, mit 18,99 Punkten liegt er im Toyota GR Yaris (NC2) allerdings nur den Hauch von 0,01 Punkten vor Christopher Berghahn im Opel Corsa A 1,6 GSI, der ebenfalls wie Müller auch bei der BuBi seine Klasse gewann. Für Müller war es der erste Start im ‚Rallye-Irrgarten‘, „ohne den perfekten Job meiner Co-Pilotin Steffi Spreitzer wäre das hier nie möglich gewesen.“ Wie beeindruckend die Fahrt von Müller / Spreitzer war, zeigt auch, dass sie im Yaris bis auf den vierten Gesamtrang nach vorne fuhren. „Es ist ein richtig großartiges Gefühl, in einem solch heiß umkämpften Cup ganz vorne zu stehen.“

 

 

 

Für Christopher Berghahn und Co-Pilotin Sarah-Marleen Storch endete ihrer Fahrt zum Klassensieg im kleinen Corsa auf dem guten 19. Gesamtrang. „Wichtig ist für uns immer, dass wir auch Spaß bei den Veranstaltungen haben und sicher ins Ziel kommen.“ Da die Punkte im Cup klassenweise in der Relation der Platzierung zur Anzahl der gestarteten Teilnehmer vergeben werden, hat Berghahn einen Wunsch, „bei den kommenden Veranstaltungen dürften in unserer Klasse NC 4 ruhig noch ein paar mehr Starter dabei sein.“ Mit den Punkten bei der BuBi übernahmen Berghahn / Storch die Führung in der Sonderwertung Ravenol DRC Trophy powered by Pirelli.

 

 

 

Für Helmut Beckmann / Mika Jordan endete der Traum von einer Top-Platzierung, als sie in der fünften WP einen Reifenschaden am Mitsubishi Lancer wechseln mussten. „Das hat uns gut zweieinhalb Minuten gekostet, so wurde es Platz zwei in der Klasse,“ erklärte Beckmann. „Aber wir haben gezeigt, dass wir vorne mitmischen können und genau so wollen wir in der Saison weitermachen.“ In der Tabelle belegen sie weiterhin mit nun 16,62 Punkten den dritten Platz.

 

Ravenol DMSB Rallye Cup: Runde zwei im ‚Rallye-Irrgarten‘

 

 

 

·         Ravenol DRC: Wer übernimmt nach der BuBi die Cup-Führung

 

·         33. ADAC Rallye Buten un Binnen mit dem legendären IVG-Gelände

 

·         Wie weit geht es für Christian Riedemann im Citroen C2R2 max nach vorne

 

 

 

Zu Beginn geht es Schlag auf Schlag: Nur eine Woche nach dem Auftakt wird bei der 33. ADAC Rallye Butten un Binnen (08.03.2024) die zweite Runde zum Ravenol DMSB Rallye Cup 2024 ausgetragen. Die ‚BuBi‘, wie sie von ihren Fans liebevoll genannt wird, führt die Teams in den ‚Rallye-Irrgarten‘, eine der speziellsten und anspruchsvollsten Wertungsprüfungen im Lande. Die Rede ist vom IVG-Gelände, einem ehemaligen Militärdepot, welches schon lange aufgegeben wurde und nun langsam verfällt. Die engen und mit scharfkantigen Steinen gesäumten Asphalt-Sträßchen schlängeln sich durch das scheinbar unergründliche Waldgebiet, jede Ecke ähnelt der anderen. Hier sind schon viele Rallye-Helden geboren worden, es haben sich aber auch bereits viele Tragödien abgespielt. Die schnellen, rutschigen Sträßchen verzeihen keinen Fehler. Über 52 der insgesamt knapp 70 Kilometern auf Wertungsprüfungen werden hier ausgetragen, besonders spektakulär: Die Bobbahn von Liebenau. Die beiden Prüfungen im ‚Rallye-Irrgarten‘ werden je zweimal absolviert, dazu kommt noch die doppelt zu fahrende Außenprüfung. Einziger Wehrmutstropfen für die Fans: Aus genehmigungstechnischen und vor allem Sicherheits-Gründen dürfen keine Zuschauer aufs Gelände.

 

 

 

Die 60 genannten Teams aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden starten am Samstag ab 11.01 Uhr am Rallyezentrum in Bruchhausen-Vielsen, die BuBi-Organisatoren der Veranstaltergemeinschaft des AMC Asendorf und AC Verden erwarten dort ab 16.30 Uhr die ersten Teams wieder im Ziel. An der Spitze geht Dennis Rostek mit Co-Pilot Stephan Schneeweiß im Škoda Fabia RS Rally2 auf die Strecke. Der Bubi-Sieger von 2021 und 2022 hat mit der Veranstaltung noch eine Rechnung offen, im vergangenen Jahr stoppte ihn die Technik. Helmut Beckmann sah im vergangenen Jahr ebenfalls das Ziel nicht, mit Mika Jordan startet er im Mitsubishi Lancer den nächsten Anlauf. Die Top-Drei werden vom Vorjahres-Fünften Olaf Müller komplettiert, im Mitsubishi Lancer tritt er gemeinsam mit Andreas Luther an.

 

 

 

Hinter den Niederländern Mathijs Elsinga / Jan Kamphuis im Subaru Impreza folgt ein schnelles Trio in ihren Fronttrieblern, die man ebenfalls auf der Rechnung haben muss. Allen voran Lokalmatador Christian Riedemann, der das IVG-Gelände seit frühester Kindheit in- und auswendig kennt und hier schon manch sensationelle Zeit in die Geschichtsbücher schrieb. Mit Co-Pilot Christian Brünjes pilotiert er den kleinen, aber umso wendigeren Citroën C2R2 max. Ihm folgen die Nordhessen Konstantin Keil / Jennifer Gräfe im Opel Corsa Rallye4 und Nico Knacker / Thomas Puls im Citroen DS3 R3T max.

 

 

 

Für Müller, Riedemann, Keil und Knacker geht es zudem erstmals um Punkte im Ravenol DRC. Sie beginnen hier ihre Serie von maximal neun Starts bei den 13 Vorläufen. Auch der amtierende Cup-Champ Nico Otterbach, mit Pascal Raabe im BMW 320is und der amtierende Junior-Champ Max Wendt, mit Rico Sacher im Suzuki Swift Sport, greifen erstmals in dieser Saison in das Cup-Geschehen ein.

 

 

 

Spannend wird es an der Tabellenspitze. Vor allem Beckmann, Kevin Müller (Toyota GR Yaris), Christopher Berghahn (Opel Corsa A GSI), Jürgen Schmidt (VAZ Lada 21011) und Niklas Pöttgen (Seat Ibiza) könnten mit einem weiteren Erfolg ganz nach vorne stürmen.

 

 

 

Ravenol DMSB Rallye Cup: Griebel gewinnt erneut in Kempenich

 

 

 

·  Ravenol DRC: Die Brüder Schwarzmannseder erobern die Tabellenspitze gleich dreifach.

 

·         45. ADAC Rallye Kempenich im strahlenden Sonnenschein.

 

·      In der Cup-Wertung sind die Top-Drei nur durch 0,1 Punkte getrennt.

 

 

 

Es war ein im wahrsten Sinne des Wortes strahlender Auftakt zum Ravenol DMSB Rallye Cup der Saison 2024 bei der 45. ADAC Rallye Kempenich. Teilnehmer und Fans sind an dem frühen Saison-Termin am Fuße des Nürburgrings alle Wetterkapriolen gewohnt, diesmal strahlten alle mit der Sonne um die Wette. So auch Sieger Marijan Griebel, der gemeinsam mit Co-Pilot Tobias Braun im neuen Skoda Fabia RS Rally2 mit acht von acht möglichen Bestzeiten souverän seinen Kempenich-Sieg von 2023 wiederholte. „Die Prüfungen hier sind wunderschön und anspruchsvoll, das ist mit das Beste, was es in Deutschland auf der Rallye70-Ebene gibt“, lobte der amtierende Deutsche Rallye-Meister. „Heute war für uns ein rundum gelungener Tag zur Vorbereitung auf die DRM. Hoffentlich ist der Sieg hier wie im vergangenen Jahr ein gutes Omen für einen erneuten Titelgewinn, ich hätte nichts dagegen“, ergänzte er schmunzelnd.

 

 

 

Den zweiten Platz belegte Dennis Rostek, Teamchef und Teamkollege in Personalunion, in einem weiteren RS Rally2-Fabia. In diesem Jahr trat der Vorjahresdritte mit Co-Pilot Stefan Kopczyk zur Vorbereitung der DRM-Saison an. „Das war gar nicht so schlecht. Trotz der vielen Veränderungen in unserem Team von PolePromotion konnten wir hier bei diesem Test unter Wettbewerbsbedingungen eine hohe Performance zeigen,“ strahlte auch Rostek.

 

 

 

Dritte wurden Christoper Gerhard / Jaqueline Kaiser vor Thomas Lorenz / Tim Rauber in ihren R5-Fabia. Auf Rang fünf fuhren Georg Berlandy / Tina Annemüller ins Ziel. Im nicht nur soundstarken BMW M3 waren sie in Berlandys ‚Wohnzimmer‘ bestes Team mit Heckantrieb und klare Sieger der Youngtimer-Wertung. Direkt dahinter folgte mit dem Saar-Youngster Max Reiter mit Co-Pilotin Conny Nemenich im Peugeot 208 Rally4 das beste Team auf einem Fronttriebler. Die anspruchsvollen Prüfungen forderten ihren Tribut. Nur 65 der 100 gestarteten Teams schafften es ins Ziel.

 

 

 

Dreifach-Führung für die Brüder Schwarzmannseder

 

„Wir waren auch diesmal nicht die schnellsten, aber die zuverlässigsten“, strahlten die Brüder Lars und Björn Schwarzmannseder im Ziel. Im Renault Clio 3 RS gewannen sie mit knappen 3,3 Sekunden Vorsprung die mit 18 Teams gefüllte Klasse NC3. „Nach dem Auftakt den Cup anzuführen das ist einfach genial, das fühlt sich mega an“, freute sich Pilot Lars. Damit sie auch in der DRC Trophy powered by Pirelli gewertet werden können, waren sie erstmals auf Pirelli-Reifen unterwegs. „Das Auto, der Fahrer und die Pirelli-Reifen, wir sind noch nicht eins. Aber egal wie, das war ein Auftakt nach Maß und so haben wir eine gute Ausgangsbasis für die kommende Saison.“ Im Ravenol DRC werden die Punkte in den jeweiligen Klassen in Relation der Platzierung zu den gestarteten Teilnehmern vergeben. Für den Klassensieg sicherten sich die beiden 9,72 Punkte. Mit der höchsten Punktzahl für den Auftakt in Kempenich sind sie nun in gleich drei Wertungen vorn. Neben dem Ravenol-Cup und der Trophy führen sie im Renault Clio auch die Sonderwertung Sindermann Renault Rallye Cup für alle Teams, die auf einem Fahrzeug der Marke Renault starten. Hier komplettieren Maximilian Metzger /Max Trenker im Renault Clio 3 und Thomas und Melanie Schultz im Rally5-Clio nach dem Auftakt das Renault-Podium.

 

 

 

Platz zwei in der Cup-Wertung belegen Christopher Berghahn / Stefanie Fritzensmeier im Opel Corsa A 1,6 GSI. Für den Sieg in der Klasse NC4 bei 16 Teilnehmern sammelten sie 9,69 Punkte. „Das ist ja an der Tabellenspitze eine richtig enge Kiste, die ersten drei liegen nur 0,1 Punkte auseinander und wir mittendrin, das ist Mega!“ freute sich Berghahn. „Mein erster Start auf diesen anspruchsvollen Prüfungen im letzten Jahr fand bei Kälte und schmierigen Verhältnissen statt. Jetzt im Sonnenschein sind die Prüfungen noch schöner, aber hier ist auch bei dem Wetter nichts mit ‚Däumchendrehen‘.“

 

 

 

Das Cup-Podium wird von Helmut Beckmann und Co-Pilot Mika Jordan komplettiert. Als Sieger der Klasse NC 1 mit 13 Startern fuhren sie im Mitsubishi Lancer bis auf den siebten Gesamtrang der Rallye in Kempenich nach vorne. „Einfach super, das hat tierisch Spaß gemacht“, freute sich Beckmann im Ziel. „Zwar hatte unser Lancer heute nicht immer die volle Leistung zur Verfügung, aber es hat gereicht mit fast 40 Sekunden Vorsprung die Klasse zu gewinnen.“ Das Trio mit Schwarzmannseder, Berghahn und Beckmann an der Ravenol Cup-Spitze bildet gleichzeitig auch die Top-Drei in der Sonderwertung DRC Trophy powered by Pirelli, da alle auf Pirelli-Reifen unterwegs sind.

 

 

 

Im DMSB Rallye Junior Cup führt nach dem ersten Lauf Max Reiter mit 9,17 Punkten vor Frederik Kiko (8,61) und Andreas Eiden mit 5,94 Zählern.

 

 

 

Ravenol DMSB Rallye Cup:

Auftakt in Kempenich

 

 

 

·       Ravenol DRC: Neuer Name – bewährte Abläufe – hohe Preisgelder

 

· Über 60 Einschreibungen machen den Ravenol DRC zur teilnehmerstärksten Rallye-Serie

 

·       Volles Haus bei der 45. ADAC Rallye Kempenich

 

 

 

Der Ravenol DMSB Rallye Cup startet mit der 45. ADAC Rallye Kempenich am Sonntag, den 03.03.2024 in die neue Saison. Neu ist der namensgebende Serienpartner Ravenol, die grundliegenden Abläufe haben sich wenig geändert. Die Punktevergabe in der zweiten Liga des deutschen Rallye-Sports erfolgt weiterhin für die Platzierung in den jeweiligen Klassen in der Relation zur Anzahl den dort gestarteten Teilnehmer. Dadurch haben alle Teilnehmer, auch mit kleineren und leistungsschwächeren Fahrzeugen, die gleichen Chancen auf den Titel und die ausgelobten Preisgelder.

 

Die 13 Vorläufe werden bei kompakten Ein Tages-Veranstaltungen ausgetragen, die Entscheidung fällt beim Endlauf mit doppelter Punktewertung. Jeder Teilnehmer kann bei neun der 13 Vorläufe starten, die davon besten sieben Ergebnisse und der Endlauf gehen in die Wertung ein. Die bestplatzierten Teams erhalten am Jahresende Preise im Wert von über 25.000 Euro. Für die Sonderwertung Ravenol DRC Trophy powered by Pirelli werden alle Teilnehmer gewertet, die bei den Wertungsläufen ausschließlich auf Pirelli-Reifen starten. Hier sind neben Vergünstigungen beim Reifenkauf weitere Preisgelder von über 8.000 Euro ausgelobt. Teilnehmer, die am Ravenol DMSB Rallye Cup auf einem Fahrzeug der Marke Renault teilnehmen, können sich gegen eine geringe Gebühr in die Sonderwertung Sindermann Renault Rallye Cup einschreiben. Den bestplatzierten Teams winken Preisgelder in Höhe von über 6.000 Euro. Der beste Teilnehmer des Ravenol DMSB Rallye Cup der Jahrgänge 1999 und jünger wird Sieger des DMSB Rallye Junior Cup. Als Prämie winkt der nenngeldfreie Start bei allen Veranstaltungen der Deutschen Rallye-Meisterschaft 2025.

 

 

 

Beim Auftakt in Kempenich warten vier je zweimal zu absolvierende Sonderprüfungen auf die 112 angemeldeten Teams. Insgesamt sind 69,80 Kilometer auf Bestzeit zu absolvieren, 3,6 Kilometer davon führen über losen Untergrund. Das erste Fahrzeug startet am Sonntagmorgen um 11.31 Uhr in Kempenich, bei der Zielankunft ab 16.37 Uhr wird feststehen, wer sich zum Auftakt die meisten Cup-Punkte sichern konnte.

 

 

 

Kempenich-Vorjahressieger Marijan Griebel führt die Armada der sechs Skoda Fabia RC2-Boliden vor seinen Teamkollegen Dennis Rosteck und Fred Teschner sowie Oliver Bliss, Thomas Lorenz und Christopher Gerhard an. Sie nutzen die anspruchsvolle Veranstaltung in der Eifel überwiegend als Vorbereitung für ihre Einsätze in der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Nicht unterschätzen darf man den Vorjahreszweiten Georg Berlandy, der diesmal im bärenstarken BMW M3-Youngtimer antritt.

 

 

 

Die Cup-Sieger des Vorjahres sind vollständig vertreten. Titelverteidiger Nico Otterbach, der auch die Sonderwertung DRC-Trophy powered by Pirelli gewann, bringt seinen BMW 320is gemeinsam mit Jan Bemmann an den Start. Die Brüder Lars und Björn Schwarzmannseder sind die amtierenden Titelträger der Sonderwertung Sindermann Renault Rallye Cup und belegten in ihrem Renault Clio3 RS in der Gesamtwertung den dritten Platz. Auch Max Wendt, der Sieger der letztjährigen Nachwuchswertung, tritt im Suzuki Swift erneut an.

 

 

 

Favoriten auf die besten Punktejäger des Ravenol DRC lassen sich noch nicht ausmachen. „Das ausgeklügelte und faire System der Punktevergabe gibt allen die gleichen Chancen. Zudem sind viele neue Gesichter im Teilnehmerfeld. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass wird wieder eine extrem spannende Saison;“ freut sich Cup-Organisator Klaus Osterhaus auf den Auftakt in der Eifel.

 

Nennungstool des Ravenol DMSB Rallye Cup jetzt eröffnet!

 

 

 

·        Neuer Name, selbes Orga -Team

 

·        Nennungen zum Ravenol DMSB Rallye Cup und  den Sonderwertungen Pirelli Trophy, Sinderman Rallye Cup und DMSB Juniorwertung ab sofort möglich

 

·        Preise im Wert von 25.000 Euro

 

·        Keine regionale Unterteilung mehr

 

·        Kein Nenngeld erforderlich

 

 

 

Menden, 11.01.2024

 

 

 

Es kann genannt werden. Das bewährte Nennungstool von TW- Sportsoft steht für die Saison 2024 bereit.

 

 

 

Unter dem neuen Hauptsponsor Ravenol wird das bewährte Orga-Team um Wolfgang Bürgel und Klaus Osterhaus weiterhin für alle anfallenden Themen zur Verfügung stehen. Erstmals wird es 2024 keine regionale Unterscheidung mehr geben.

 

Der DMSB-Rallye-Cup wird mit  14 Veranstaltungen ausgetragen.

 

Zur Gesamtwertung des DMSB-Rallye-Cup werden max. 7 Ergebnisse sowie der Endlauf gewertet. Zur Gesamtwertung können 9 von 13 Vorläufen, bei denen der Fahrer an den Start geht, sowie der Endlauf herangezogen werden. Es werden sieben Ergebnisse aus den Vorläufen sowie der Endlauf gewertet.

 

 

 

Auch in der Saison 2024 stehen Preise im Wert von 25.000,00 Euro zur Verteilung an. Durch das Klassenweise  Punktesystem haben nicht nur die leistungsstarken Fahrzeuge Chancen diese Gewinne abzuräumen.

 

 

 

Für die Wertung des DMSB Rallye Cup werden erstmalig auch alle Fahrzeuge der Klasse RC2 und der Klasse N-GT zugelassen.

 

 

 

Im Terminkalender gibt es nicht zuletzt durch die Verschiebung des Deutschen Rallye WM Laufes einige Anpassungen, unter anderem findet der Endlauf  bei der ADAC Rallye Saarland statt.

 

 

 

Zusätzlich wird Mitte Februar für eingeschriebene Teams ein Testtag angeboten, bei dem neben der Möglichkeit zum Fahrzeugabstimmen auch ein Überblick über alle aktuellen Neuigkeiten des Rallye Reglments  informiert werden soll. Weitere Infos hierzu werden in zwei Wochen veröffentlicht.

 

 

 

 

 

Termine:

 

 

 

Testtag Basberg

17.02.2024

   

ADAC Rallye Kempenich

03.03.2024

XXXIII. ADAC Rallye Buten un` Binnen

09.03.2024

ADAC MSC Osterrallye Zerf

30.03.2024

35. KW-Ostalbrallye

13.04.2024

34. Hunsrück-Rallye

25.05.2024

63. ADAC Visselrallye

29.06.2024

59. ADAC Holsten-Rallye

03.08.2024

AvD-Niederbayern Rallye 70

17.08.2024

51. ADAC-Rallye OBEREHE 2024

24.08.2024

36. ADAC Rallye 70 Kohle & Stahl

21.09.2024

31. ADAC Rallye Ostwestfalen

28.09.2024

43. ADAC Stäubli Rallye Fränkische Schweiz

12.10.2024

6. ADAC rthb Rallye 70 Hessisches Bergland

26.10.2024

Endlauf

 

ADAC Saarland

02.11.2024

 

Termine für den DMSB Rallye Cup 2024 stehen fest

 

 

 

·        13 Vorläufe im gesamten Bundesgebiet

 

·        Renault Sindermann Rallye Cup und Pirelli Trophy

 

·        Preisgeld und Sachpreise für alle Fahrzeuggruppen

 

·        RC2/ R5 Fahrzeuge Punkteberechtigt

 

 

 

Menden. Gemeinsam mit dem DMSB freut sich der Serienorganisator des HJS AvD DMSB Rallye Cups die Termine 2024 vorzustellen. Für die erfolgreichsten Teams stehen auch im kommenden Jahr Prämien im Wert von bis zu 20.000,00€ bereit.

 

 

 

Die Planungen für 2024 sind so gut wie abgeschlossen und werden in der offiziellen Ausschreibung in 2-3 Wochen veröffentlicht. Eine verbindliche kostenlose Anmeldung ist weiterhin erforderlich. Auch die Nennungen für die Pirelli Trophy und dem Renault Sindermann Rallye Cup werden über das bekannte Portal abgewickelt. Punkte können bei insgesamt unterschiedlichen 13 Veranstaltungen erzielt werden.

 

 

 

Zur Gesamtwertung werden die ersten 9 von 13 Vorläufen, bei denen der Fahrer an den Start geht, sowie der Endlauf herangezogen werden. Maximal 7 Ergebnisse sowie der Endlauf werden für das Endergebnis gewertet. Das bedeutet, dass jedem Teilnehmer zwei Streichresultate zustehen.  Beim Endlauf werden dann wieder doppelte Punkte vergeben.

 

 

 

Klasseneinteilungen und Punktvergabe werden wie bisher fortgeführt.  Damit ist sichergestellt, dass auch Fahrzeuge der kleineren Klassen oder Gruppe G Fahrzeugen Chancen auf den Gesamtsieg haben.

 

RC2 / R5 Fahrzeuge sind erstmals auch punkteberechtigt und können sich damit in der Gesamtwertung platzieren.

 

Klassen und Fahrzeugwechsel im Laufe der Saison sind weiterhin möglich.

 

 

 

Im Plan ist auch ein Testtag für alle dann eingeschriebenen Teilnehmer, weitere Informationen hierzu werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

 

 

 

Für 2024 stehen zusätzlich einige Änderungen bei den Partnern und der Namensgebung der DRC an, bewährt bleibt aber der Organisationsteam um Wolfgang Bürgel und Klaus Osterhaus.

 

 

 

Termine* DMSB Rallye Cup 2024

 

* vorläufig

 

 

 

03.03.2024

ADAC Rallye Kempenich

09.03.2024

XXXIII. ADAC Rallye Buten un` Binnen

30.03.2024

ADAC MSC Osterrallye Zerf

13.04.2024

35. KW-Ostalbrallye

25.05.2024

34. Hunsrück-Rallye

29.06.2024

51. ADAC Visselfahrt 2024

02.08.2024

59. ADAC Holsten-Rallye

10.08.2024

31. ADAC Rallye Ostwestfalen

16.08.2024

AvD-Niederbayern Rallye 70

23.08.2024

51. ADAC-Rallye OBEREHE 2024

21.09.2024

36. ADAC-Rallye 70 Kohle & Stahl

11.10.2024

43. ADAC Stäubli Rallye Fränkische Schweiz

19.10.2024

5. ADAC rthb Rallye 70 Hessisches Bergland

Endlauf

 

26.10.2024

ADAC Saarland

 

HJS AvD DMSB Rallye Cup: Nico Otterbach / Jannik Wagner sind die Sieger 2023

 

 

 

·       HJS-AvD-DRC: Lutz Klaus und Lars Schwarzmannseder erobern die Plätze zwei und drei.

 

·       Nico Otterbach gewinnt die Pirelli-Wertung, Lars Schwarzmannseder siegt in der Sindermann-Renault-Wertung

 

·       Auch für 2024 ist der DMSB Rallye Cup gesichert

 

 

 

Zu Beginn waren es Laub und Dreck, zur Halbzeit setzte dann auch noch Regen ein. Es waren anspruchsvolle und vor allem schmierige Verhältnisse beim gemeinsamen Finale des HJS AvD DMSB Rallye Cup bei der 4. ADAC rthb Rallye Hessisches Bergland (18.11.2023). Nur 33 der 55 gestarteten Teams kamen nach zwölf Wertungsprüfungen über 70 Kilometer ins Ziel. Nico Otterbach / Jannik Wagner waren mit fünf Klassensiegen als Punktbeste nach Malsfeld angereist. Auch beim Finale ließen sie nichts anbrennen und sicherten sich in ihrem BMW 320is souverän den sechsten Sieg in der Klasse NC3. „Nachdem wir mit einem Ausfall in die Saison gestartet sind, hatten uns scheinbar viele nicht mehr auf dem Schirm. Beim letzten Vorlauf im Süden konnten wir uns dann mit dem fünften Sieg die maximalen Punkte vor dem Finale sammeln und jetzt hier mit dem sechsten Sieg den Cup gewinnen. Wir freuen uns riesig, es war heute sehr, sehr anspruchsvoll. Eine geniale Sache dieser Cup, der hat ein für die Teilnehmer optimales Format.“ Notiz am Rande: Der schwarze BMW 320is stand auch im vergangenen Jahr im Hessischen Bergland als Fahrzeug des Cup-Siegers auf der Rampe. Vorjahressieger Hans Limpert hatte nach einem Unfall beim vorletzten Lauf für das Finale kein Fahrzeug zur Verfügung. Die Brüder Otterbach liehen ihm deshalb ihren baugleichen 320is, Nico setzte sich auf die Beifahrerseite, mit dem Klassensieg sicherte sich Limpert auch den Cup-Sieg. Diesmal fuhr Nico Otterbach den BMW nach einer langen Saison als Pilot und neuer Cup-Sieger in Ziel. „Der Einsatz mit Hans im vergangenen Jahr hat mir bewusst gemacht, dass man im Cup hochwertigen, aber bezahlbaren Motorsport betreiben kann und zudem attraktive Preisgelder locken.“

 

 

 

Hinter den Siegern gab es einige Verschiebungen in der Tabelle. Lutz Klaus und Co-Pilot Pascal Raabe schoben sich mit den Punkten für den erneuten Klassensieg in der NC6 im seriennahen Toyota GR Yaris auf den zweiten Platz nach vorne. „Ich bin mega stolz auf unser Resultat, Platz zwei in der zweiten deutschen Rallye-Liga“, formulierte Lutz Klaus im Ziel. „Mehr war nicht zu holen, Nico und Jannik sind die verdienten Sieger. Wir haben zwar auch sechs Klassensiege, aber deren Klasse war deutlich schwieriger zu gewinnen. Zudem ist es einfach genial, dass man im DRC mit einem seriennahen Auto ganz vorne mitfahren kann.“

 

Strahlende Gesichter und großen Jubel gab es im Cockpit des Renault Clio 3 RS der Brüder Lars und Björn Schwarzmannseder. Mit Platz zwei in der NC3 hinter Otterbach erzielten sie in der stark besetzten Klasse genügend Punkte, um sich noch auf den dritten Platz der Cup-Gesamtwertung nach vorne zu schieben. „Das ist einfach nur genial, überwältigend, großartig!“ war Lars Schwarzmannseder begeistert vom Erfolg. „Wir starten zwar in der verbesserten Klasse, aber unser Renault ist überwiegend serienmäßig. Es macht uns stolz, in der heiß umkämpften Klasse so viele Punkte sammeln zu können. Nach dem Wechsel auf den Renault Clio habe ich mich von den ersten Metern an richtig wohlgefühlt, wir waren immer sehr konstant unterwegs. Und mein Bruder Björn ist dann im Zweifel der ruhende Pol im Auto.“

 

Vor dem Finale hatten vor allem Niklas Pöttgen (Seat Ibiza, NC8), Michael Bieg (Mitsubishi Lancer, NC1) und René Noller (Opel Corsa Rally4, RC4) noch große Chancen auf Top-Platzierungen im Cup. Sie mussten jedoch allesamt den schwierigen Bedingungen Tribut zollen und nach Unfällen aufgeben.

 

 

 

Die Preise des HJS AvD DMSB Rallye Cup im Wert von über 20.000 Euro wurden in den drei Divisionen verteilt. Die fünf besten Teams in den zusammen gewerteten Klassen NC 1-5, NC 6-9 und RC 2-5 wurden mit Preisgeld-Schecks geehrt. Die größten Beträge mit jeweils 2.000 Euro gingen an die jeweiligen Klassensieger. Nico Otterbach / Jannik Wagner gewannen die NC 1-5, bei den Gruppe G-Fahrzeugen (NC 6-9) ging der Sieg an Lutz Klaus / Fabian Peter und René Noller / Marcus Poschner gewannen die Wertung für RC-Fahrzeuge.

 

 

 

Sonderwertung HJS AvD DRC Trophy powered by Pirelli

 

Der Sieg in der Sonderwertung für die Teams, die auf Pirelli-Reifen unterwegs waren, ging mit deutlichem Vorsprung an Nico Otterbach / Jannik Wagner im BMW 320is. Aus dem Fördertopf von über 8.500 Euro sicherte sie sich mit 3.500 Euro den größten Anteil. Platz zwei ging an René Noller / Marcus Poschner vor Werner Löseke / Paul Tenberge.

 

 

 

Sonderwertung Sindermann Renault Rallye Cup

 

Die erstmals ausgetragene Sonderwertung des Sindermann Renault Rallye Cup für die Teams, die auf Fahrzeugen der Marke Renault unterwegs waren, sicherten sich mit einem riesigen Vorsprung die Brüder Lars und Björn Schwarzmannseder in ihrem Clio 3 RS. Sie konnten 2.000 Euro aus dem Preisgeld-Topf in Empfang nehmen. Die 1.000 Euro für Platz zwei gingen an Marc Wetzel / Markus Kubiak in einem weiteren Clio 3 RS.

 

 

 

In der Junior-Wertung des HJS DMSB Rallye Cup geht der Sieg an den 23jährigen Max Wendt aus Stemwede. Gemeinsam mit Co-Pilot Rico Sacher sicherte er sich im Laufe der Saison im kleinen Suzuki Swift Sport aus der Klasse NC4 die erforderlichen Punkte.

 

 

 

Die Weichen für 2024 sind auch gestellt, das bewährte Team um die Cup Organisatoren Wolfgang Bürgel und Klaus Osterhaus ist es endlich gelungen die Vertragsverhandlungen mit dem ADAC zu einem guten Ende zu bringen. Einige Änderungen stehen an, die Teilung in Regionen wird es nicht mehr geben. Das ausgeschrieben Preisgeld wird beibehalten und die mediale Berichterstattung noch weiter ausgebaut. Genauere Informationen und der Terminkalender folgen in Kürze.

 

HJS AvD DMSB Rallye Cup: Finale im Hessischen Bergland

 

 

 

·         HJS-AvD-DRC: Teilnehmerstärkste Rallye-Serie sucht ihre Sieger.

 

·         Nico Otterbach geht in der Gesamtwertung mit einem leichten Vorsprung ins Finale.

 

·         Entscheidungen in vier Wertungen bei der ADAC rthb Rallye Hessisches Bergland.

 

 

 

Bislang kämpften die Teilnehmer des HJS AvD DMSB Rallye Cup getrennt in den Regionen Nord und Süd um die Punkte, die sie nun ins gemeinsame Finale bei der 4. ADAC rthb Rallye Hessisches Bergland (18.11.2023) mitnehmen. Mit 105 gewerteten Teams ist der HJS AvD DRC die teilnehmerstärkste Rallyeserie in Deutschland und in der Spitze geht es richtig eng zu. Da beim Finale für die Platzierungen in den jeweiligen Klassen die doppelten Punkte vergeben werden, haben noch 14 Teams rechnerisch die Chance auf den Gesamtsieg. Einen besonderen Blick haben die Teilnehmer allerdings auch auf die Wertung in den Klassen. Die besten Teams in den drei Bereichen erhalten Preisgelder und Warengutscheine im Wert von über 20.000 Euro.

 

Die vierte Ausgabe der ADAC rthb Rallye Hessisches Bergland führt über 12 Durchgänge auf den fünf verschiedenen Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 69,70 Kilometer rund um das Rallyezentrum auf dem Maxi Autohof in Malsfeld. Das Feld der 58 Starter wird von Stefan Göttig / Natalie Solbach-Schmidt angeführt. Göttig, der bereits vier Siege im Hessischen Bergland auf seinem Konto hat, steuert erneut seinen Škoda Fabia R5. Gefolgt wird er von den Vorjahreszweiten Chris Groppengiesser / Lisa Kiefer im Fabia Rally2 evo und Nico Leschhorn / Jara Hain in ihrem Peugeot 207 S2000. Auf Rang vier folgen Konstantin Keil und Co-Pilotin Jennifer Gräfe, die in ihrem Opel Corsa Rally4 das Feld der RC4-Boliden anführen und den Platz als bestes Fronttriebler-Team aus dem Vorjahr verteidigen möchten.

 

 

 

Spannung vor dem Cup-Finale

 

Beim Kampf um die Gesamtwertung gehen Nico Otterbach / Jannik Wagner in ihrem BMW 320is aus der Klasse NC3 mit 48,33 Punkten als Favoriten an den Start. Die Verfolger sind ihnen jedoch - da beim Finale die Klassenpunkte verdoppelt werden – dicht auf den Fersen. Im Seat Ibiza aus der seriennahen Klasse NC8 liegen Niklas Pöttgen / Lisa Jerrentrup mit 45,10 Zählern auf Platz zwei vor Lutz Klaus / Fabian Peter, die im Toyota GR Yaris (NC6) 43,33 Punkte aus den Vorläufen mitbringen. Für die Teams bis zu Rang 14 besteht noch die rechnerische Chance, sich ganz nach vorne zu schieben.

 

In der Sonderwertung HJS AvD DRC Trophy powered by Pirelli für die Teams, die auf Pirelli-Reifen starten, liegt Otterbach vor dem Finale ebenfalls vorn. Hier folgen ihm René Noller (Opel Corsa Rally4, RC4) und Werner Löseke im BMW M3 aus der Klasse NC2 beim Kampf um das Preisgeld in Höhe von über 6.000 Euro.

 

Den Brüdern Lars und Björn Schwarzmannseder fehlt in der Sonderwertung Sindermann Renault Rallye Cup lediglich eine Zielankunft, um die Wertung der Teilnehmer zu gewinnen, die auf einem Renault starten. Ihr Vorsprung im Renault Clio 3 RS (NC3) vor dem Markenkollegen Marc Wetzel ist entsprechend groß.

 

In der Cup Junior-Wertung geht es extrem eng zu. Zwischen dem Leader Jannik Mahl im Suzuki Swift Sport (NC 4) mit 40,88 Punkten und seinem Klassen- und Markenkollegen Max Wendt auf Platz vier liegen nur 2,82 Zähler. Dazwischen rangieren René Noller (Opel Corsa Rallye4, RC4) mit 39,93 Punkten und Niklas Möller im BMW 328ti aus der seriennahen Klasse NC8 mit 38,13 Punkten.  

 

Im Hessischen Bergland ist in den Titelentscheidungen Spannung bis auf die letzten Meter garantiert.

 

HJS AvD DMSB Rallye Cup: Veränderungen an der Tabellenspitze

 

 

 

·         Region Nord: Niklas Möller gewinnt die Vorläufe im Norden.

 

·         Region Süd: Nico Otterbach fährt sich im Süden an die Spitze.

 

·    Patrick Dinkel gewinnt bei der Atlantis, Max Reiter siegt im Saarland.

 

·         DRC Vertrag für 2024/2025 noch nicht unterschrieben,

 

 

 

Die letzten Vorläufe in den Regionen Nord und Süd des HJS AvD DMSB Rallye Cup wirbelten die Tabellen nochmals kräftig durcheinander. Mit Niklas Möller im Norden und Nico Otterbach im Süden schoben sich zwei Piloten erst ‚auf den letzten Drücker‘ an die Spitze und gewannen die Wertung der jeweiligen Bereiche. Sie führen ihre Regionen nun beim gemeinsamen Finale bei der ADAC rthb Rallye Hessisches Bergland (18.11.2023) an. Dort werden dann - bei doppelter Punktezahl - die Cup-Sieger der Saison 2023 ermittelt.

 

 

 

Bei der ADAC Atlantis Rallye rund um das schleswig-holsteinische Kaltenkirchen setzten sich die Favoriten durch. Patrick Dinkel / Alexander Benning gewannen im Hyundai i20 N Rally2 vor ihren Markenkollegen Nico Knacker / Thomas Puls. Hinter den RC2-Teams fuhren Martin Schütte / Kerstin David in ihrem NC1-Mitsubishi Lancer wie im Vorjahr auf den dritten Platz. Bei der ADAC Saarland Rallye rund um Losheim am See waren die Top-Favoriten und Vorjahressieger schon früh raus. Georg Berlandy / Tina Annemüller durften in ihrem Škoda Fabia R5 nach einem Stempelfehler an der Start-ZK nach der ersten WP nicht mehr weiterfahren. Dauerregen verwandelte die Prüfungen teilweise in Rutschbahnen und machte die Aufgabenstellung sehr schwierig. Mit-Favorit Oliver Bliss ‚parkte‘ mit Co-Pilotin Lina Meter seinen Fabia R5 zeitraubend neben der Strecke und rettete mit Rang drei noch einen Podestplatz. Platz zwei erreichten nach einer sehenswerten Vorstellung Max Schumann / Kevin Lennartz bei ihrer Premiere im Renault Clio Rally4. Der Sieg ging jedoch an Max Reiter und Conny Nemenich in ihrem Peugeot 208 Rally4. Im kleinen Fronttriebler distanzierte der AvD-Youngster das restliche Feld um 1.22 Minuten! Mit diesem Erfolg und dem damit verbundenen Klassensieg wurde Reiter auch Sieger der saarländischen ADAC Rallye-Meisterschaft.

 

 

 

Bei den jeweils letzten Vorläufen: Viel Bewegung in der Cup-Wertung

 

„So langsam ist das alles ein wenig ‚gesackt‘, das Gefühl ist einfach unbeschreiblich“, strahlte Niklas Möller nach der Atlantis. Mit dem erneuten Sieg in der seriennahen Klasse NC8 katapultierte er sich mit Leon Hasenkamp als Ersatz für Stamm-Co und Onkel Guido Möller im BMW 318ti an die Cup-Spitze Nord. Gleichzeitig übernahm Möller dort auch die Führung in der Junior-Wertung. „Der Ausfall zum Saisonstart in Kempenich und die Probleme bei der BuBi waren schon ein großer Rückschlag. Dass es dann noch so gut funktioniert hat, war eine Teamleistung. Jeder hat alles für diesen Erfolg gegeben und das hat sich ausgezahlt. Mit einem Serien 318ti gegen die „Großen“ zu fahren ist der Wahnsinn. Wir sind glücklich, ein Teil des Cups zu sein und mit einfachen Mitteln in der Welt der Großen mitspielen zu können. Das Ganze mit dem Sieg abzuschließen, fühlt sich immer noch nicht real an.“ Max Wendt und Co-Pilot Rico Sacher wurden rund um Kaltenkirchen im Suzuki Swift Sport nach einem Reifenschaden in der letzten WP Zweite in der Klasse NC4. Mit nun 37,96 Punkten verloren sie um knappe 0,17 Zähler die Gesamt-Führung im Norden und auch in der Junior-Wertung.

 

Wie Möller nutzten auch Werner Löseke und Co Paul Tenberge die Chance, beim letzten Nord-Lauf ihr Punktekonto nochmals aufzustocken. Mit 35,26 Zählern liegen sie im BMW M3 aus der Klasse NC2 direkt hinter der Spitze auf Rang drei. „Eine richtig gut organisierte Veranstaltung mit tollen Prüfungen,“ freute sich Löseke im Ziel. „Ich bin die Rallye etwas übermütig angegangen und habe mir in der zweiten WP die Front und damit auch die Spur ruiniert. Dafür war das Ergebnis mit Klassenplatz drei noch ganz ok. Jetzt freuen wir uns aufs Finale.“

 

 

 

Otterbach im Süden vorn

 

Mit dem fünften Klassensieg in der zumeist teilnehmerstärksten Klasse NC3 stürmten Nico Otterbach und Co Jannik Wagner in ihrem BMW 320is beim letzten Süd-Lauf an die Tabellenspitze. Sie haben nun 48,33 Zähler auf dem Konto, die sie auch mit ins Finale nehmen. „Für die Dominanz gibt es wohl mehrere auschlaggebende Faktoren“, erläutert Otterbach. „Durch die jahrelange Erfahrung als Co-Pilot bei Top-Piloten wie zuletzt bei Christian Riedemann konnte ich mir fahrerisch und für meinen eigenen Aufschrieb einiges abschauen. Unseren BMW hat mir mein Bruder Kai fahrwerkstechnisch perfekt hinterlassen und nicht zuletzt sind mein Co Jannik und ich eine perfekte Einheit im Auto.“ Trotz des Dauerregens, seinem ersten WP-Einsatz im Dunkeln und viel Schlamm auf der Strecke konnte er die Klasse mit dem Vorsprung von fast drei Minuten! gewinnen. Jetzt richtet sich der Blick aufs Finale: „Der Vorsprung sieht erstmal komfortabel aus, aber im hessischen Bergland gibt es doppelte Punkte. Wie bitter so etwas ausgehen kann, habe ich beim DRM-Finale an der Seite von Christian Riedemann erlebt. Daher gilt es in zwei Wochen wieder voll konzentriert an den Start zu gehen und von der ersten WP an Attacke zu fahren.“ Niklas Pöttgen / Lisa Jerrentrup konnten im Seat Ibiza (NC8) mit einem erneuten Klassensieg ihr bislang schlechtestes Resultat um 0,87 Zähler verbessern und rangieren mit nun 45,10 Punkten auf dem zweiten Platz im Süden.

 

Vom achten Platz vor dem letzten Süd-Lauf schoben sich Lutz Klaus und Co Fabian Peter durch einen weiteren Klassensieg im seriennahen Toyota GR Yaris (NC6) auf das Podest. „Ich bin ohne Plan in die Saison gestartet und lag plötzlich auf aussichtsreichen Positionen. Was aber viel wichtiger ist – in der sehr familiären Klasse NC6 habe ich neue Freunde gefunden“, sagte Klaus nach dem Erfolg. „Im Regen und auf dem schlammigen Terrain fühlte ich mich richtig wohl. Mit einem Schlussspurt konnten wir den Zeitverlust durch einen Abflug wieder kompensieren. Unterm Strich eine Mega Rallye, weil es echt anspruchsvoll war.“ Ein Ausrutscher in der zweiten Prüfung und ein Reifenschaden in der vorletzten Prüfung kosteten Michael Bieg und Co-Pilotin Lena März jede Chance auf den anvisierten Klassensieg im Mitsubishi Lancer (NC1). „Zum Schluss bin ich dann nur noch ohne Risiko ins Ziel gerollt“, erklärte Bieg, „jetzt muss ich mir mal die Tabelle vor dem Finale genau anschauen und dann entscheiden, wie es weitergeht.“

 

 

 

Der Vertrag zwischen dem ADAC und den Promotoren des DRC 2023, HJS & BB&S ist leider immer noch nicht unterschrieben: “Auch wenn der ADAC mit dem WM-Lauf sicher ausgelastet war, sollte es doch möglich sein, einen nachfolge Vertrag innerhalb von 4 Monaten vorzulegen. Dies auch, da inhaltlich alle Punkte geklärt sind,“ kommentiert Klaus Osterhaus die aktuelle Situation.“ Ich bin aber zuversichtlich, dass der ADAC das bis zum nächsten Wochenende hinbekommt, sodass wir das neue Konzept beim Endlauf in 10 Tagen präsentieren können.“

 

 

 

 

 

 

 

Platz

Fahrer

Fahrzeug

Klasse

Gesamt

 

 

Punkte Vorlauf

 

 

1

Otterbach, Nico

BMW E30 320is

NC 3

48,33

 

 
   

2

Pöttgen, Niklas

Seat Ibiza

NC 8

45,10

   
   

3

Klaus, Lutz

Toyota Yaris GR

NC 6

43,33

   
   

4

Bieg, Michael

Mitsubishi Lancer Evo 9

NC 1

41,59

   
   

6

Schwarzmannseder, Lars

Renault Clio 3 RS

NC 3

40,53

   
   

7

Noller, René

Opel Corsa Rally4

RC4

39,93

   
   

8

Kurz, Jochen

BMW M3

NC 2

39,64

   
   

5

Mahl, Jannik

Suzuki Swift Sport

NC 4

40,88

   
   

9

Möller, Niklas

BMW 318ti

NC 8

38,13

   
   

10

Wendt, Max

Suzuki Swift sport

NC 4

37,96

   
   

11

Reiter, Max

Peugeot 208 Rally4

RC4

37,61

   
   

12

Löseke, Werner

BMW E36

NC 2

35,26

   
   
   

 

 

 

 

 

 

 

 

Doppelfinale im Norden und Süden

- Region Nord: Kann Youngster Max Wendt die Führung verteidigen?

- Region Süd: Können die Verfolger Niklas Pöttgen von der Spitze vertreiben?

- Planung für den DRC 2024/2025 kurz vor dem Abschluss

 

Mit den zeitgleichen Endläufen der Regionen Nord und Süd endet die Vorbereitungsphase des HJS AvD DMSB Rallye Cup vor dem gemeinsamen Finale. Die Nord-Teams von Deutschlands teilnehmerstärksten Rallye-Cup treten am 04. November 2023 zum letzten Vorlauf bei der 54. ADAC Rallye Atlantis rund um Kaltenkirchen an, die Süd-Teams treffen sich am Stausee in Losheim zur ADAC Saarland-Rallye. Nach den beiden Veranstaltungen steht fest, wer mit welchem Punktestand beim gemeinsamen Finale bei der ADAC rthb Rallye Hessisches Bergland (18.11.2023) antritt, um die Cup-Sieger der Saison 2023 zu ermitteln.

 

Bei der Atlantis werden die drei RC2-Teams den Sieg wohl unter sich ausmachen. Patrick Dinkel und Alexander Benning pilotieren ebenfalls einen Hyundai i20 N Rally2 wie Nico Knacker und Co Thomas Puls. Dazu kommt noch Christopher Gerhard mit Björn Mann, die motiviert von ihrem Sieg in Visselhövede ihren Škoda Fabia R5 an den Start bringen. Aus dem Verfolgerfeld werden vor allem die Vorjahresdritten Martin Schütte / Kerstin David im Mitsubishi Lancer einen ernsthaften Blick auf das Podest werfen.

 

Das Starterfeld im Saarland wird von den Vorjahressiegern Georg Berlandy / Tina Annemüller in ihrem Škoda Fabia R5 angeführt. In der Liste der fünf RC2-Boliden folgen vor allem Oliver Bliss / Lina Meter in einem weiteren Fabia R5 und der Lokalmatador und Vorjahresdritte Uwe Gropp mit Niklas Luther im Peugeot 208T16 R5 mit Ambitionen auf die Top-Platzierungen. Neben den Punkten zum HJS-DRC-Cup werden in Losheim auch die letzten Punkte für die saarländische ADAC Rallye Meisterschaft vergeben. Hier liegen vor dem Finale Michael Bieg (Mitsubishi Lancer) und Max Reiter (Peugeot 208 Rally4) punktgleich an der Spitze.

 

Viel Bewegung in der Cup-Wertung möglich

Beim letzten der Vorläufe in den beiden Regionen können die Platzierungen an der Spitze nochmals kräftig durcheinandergewirbelt werden. Erst im Ziel wird feststehen, wer mit welchem Punktepolster zum Finale ins Hessische Bergland rund um Malsfeld reist.

 

Im Norden liegen derzeit Max Wendt / Rico Sacher mit ihrem Suzuki Swift Sport aus der Klasse NC4 mit 35,94 Punkten an der Spitze. Sie haben bereits die maximal fünf möglichen Resultate auf ihrem Konto und werden versuchen, das bislang schlechteste Ergebnis mit 4,23 Zählern bei der Atlantis zu verbessern. Diese zusätzlichen Zähler könnten wichtig werden, da die beiden direkten Verfolger erst vier Resultate haben und so noch je einmal voll punkten können. Werner Löseke / Paul Tenberge haben im BMW M3 in der Klasse NC2 bereits 29,43 Punkte gesammelt, direkt dahinter mit 29,13 Zählern rangieren Niklas und Guido Möller im BMW 318ti in der NC8.

 

Im Süden ist die Situation ähnlich: Niklas Pöttgen / Lisa Jerrentrup führen im Seat Ibiza aus der seriennahen Klasse NC8 mit 44,23 Punkten. Auch sie haben bereits fünf Resultate und können nur noch bei einer Verbesserung zusätzliche Punkte sammeln.

 

Dahinter lauern jedoch einige Teams, die mit bislang nur vier Resultaten nochmals kräftig nachlegen können. Allen voran Nico Otterbach / Jannik Wagner (39,04 Punkte), die im BMW 320is mit einem weiteren Sieg in der Klasse NC3 an die Spitze springen könnten. Aber auch Michael Bieg, diesmal mit Lena März auf dem ‚heißen Sitz‘, kann im Mitsubishi Lancer (NC1) von derzeit 35,76 Punkten noch direkt in die Spitzengruppe aufsteigen. Gleiches gilt für Klaus Lutz / Peter Fabian im Toyota GR Yaris (NC6) mit aktuell 33,72 Zählern.

 

Mit 91 eingeschriebenen Teilnehmern ist der HJS AvD DMSB Rallye Cup im Jahr 2023 die Teilnehmerstärkste Rallye Serie in Deutschland. Und darauf wollen die Promoter Wolfgang Bürgel und Klaus Osterhaus auch für die nächsten zwei Jahre aufbauen: „Die Vertragsverhandlungen dauern jetzt zwar schon seit Juni 2023 an, stehen jetzt endlich aber kurz vor dem Abschluss. Mit einem neuen Konzept, das auf die Unterscheidung in zwei Regionen verzichtet und neuen Serienpartnern wird an einem aufwendigeren Vermarktungskonzept der Serie gearbeitet.“

 

Max Wendt verteidigt Führung im Norden

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