Pressemitteilungen

30. Rallye Ostwestfalen ist startklar

- Die Top 3 aus dem Vorjahr sind im Jubiläumsjahr wieder mit am Start

-Gute Location am Stadtrand und eine komplett neue Wertungsprüfung

Nach dem erfolgreichen Comeback im Vorjahr steht die Ampel für die 30. ADAC Rallye Ostwestfalen (13.08.2022), mit Start und Ziel in Gütersloh, endlich auf grün. Nach Genehmigungsproblemen aufgrund der Setz- und Brutzeit im Frühjahr wurde der vierte Wertungslauf zum HJS AvD DMSB Rallye Cup Nord in den Sommer verschoben. Mit Dennis Rostek (Skoda Fabia R5), Lokalmatador und Publikumsliebling Walter Gromöller im Opel Ascona 400 und Daniel Földesch (Citroen DS3 R5) sind die Top 3 aus dem Vorjahr wieder mit am Start! Man darf gespannt sein, wer in diesem Jahr ganz oben auf dem Podium stehen wird.

Christopher Berghahn bei der Holsten Rallye 2022 - von Sascha Dörrenbächer
Christopher Berghahn bei der Holsten Rallye 2022 - von Sascha Dörrenbächer

Rallyezentrum am Stadtzentrum und selektive Prüfungen im Umland

Das Rallyezentrum mit Start / Ziel und dem Regrouping befindet sich auch in diesem Jahr auf den großen Parkplatzflächen vor dem Porta Möbelhaus in Gütersloh. Der Start zur ersten Wertungsrunde erfolgt um 11:00 Uhr, der Zieleinlauf ist für 17:29 Uhr vorgesehen. Dazwischen stehen über 60 Bestzeit-Kilometer auf dem Programm, die sich auf drei unterschiedliche Wertungsprüfungen in je zwei Durchgängen im Umland verteilen. Neben einem Rundkurs stehen zwei Start-Ziel-Prüfungen zur Verfügung - darunter eine völlig neue selektive Strecke, die wie alle Prüfungen in diesem Jahr zu fast 100 Prozent aus Festbelag besteht. „Da die Rallyeroute durch unsere regionale Lebkuchenstadt führt, erhalten alle Teilnehmer als Erinnerung für einen hoffentlich gelungenen Tag ein Lebkuchenherz“, empfängt der Bürgermeister Dirk Speckmann aus der Stadt Borgholzhausen die Veranstaltung mit offenen Armen.

Alte Bekannte und neue Teams sorgen für einen spannenden Wettbewerb

Neben den in der Einleitung erwähnten Top-Teams aus dem Vorjahr werden weitere Fahrer mit Chancen auf eine gute Platzierung erwartet. Stefan Göttig im spektakulär designten Skoda Fabia R5 ist ein Kandidat fürs Podium. Dahinter lauern die jungen wilden Nico Knacker (Renault Clio Rally4) und Christopher Berghahn (Ford Fiesta Rally4) auf ihre Chance. Dazu die altbewährte Mitsubishi-Fraktion mit Olaf Müller und Chris Groppengieser. Aber auch Christoph Hilmes im brandneuen Toyota GR Yaris kommt für eine Platzierung unter den Top 10 in Frage. Bei trockenem Asphalt ist mit den starken BMW M3 von Raffael Klein und Stefan Schultes zu rechnen - dazu startet Björn Mann im Citroen DS3 R3T Max nach Gesamtsiegen beim Rallyesprint in Bremerhaven zu seiner ersten richtigen Rallye.Mike Melzer liegt mit Copilot Marcel Stauch im Suzuki Swift Sport (NC4) in der Meisterschaft des HJS AvD DMSB Rallye Cup Nord mit großem Vorsprung an der Spitze. Mit Hochspannung fiebert er dem kommenden Wochenende entgegen: „Natürlich freue ich mich vor heimischem Publikum zu starten und hoffe, dass unsere gute Serie weiter anhält!“ 

Björn Satorius und Dennis Rostek wurden ihrer Favoritenrolle gerecht

- volles Haus in Oberehe: Das Comeback der Kultrallye wurde zum Fest

- Holsten-Rallye begeisterte einmal mehr mit grandioser Ostseekulisse

Mit der „49. ADAC Rallye Oberehe“ und der „57. ADAC Holsten Rallye“ standen am vergangenen Samstag (06.08.2022) zwei echte Klassiker im HJS AvD DMSB Rallye Cup auf dem Programm. Der erste von drei Doppelläufen wurde zum großen Erfolg! Bei perfektem Sommerwetter strömten die Zuschauer nach Hillesheim zur Rallye Oberehe und erlebten Rallyesport vom Allerfeinsten! Auch die Holsten Rallye im hohen Norden bot hochklassigen Motorsport - aufgrund des Zuschauerverbotes auf dem Truppenübungsplatz Puttlos bildete die wunderschöne Ostseeküste den perfekten Hintergrund.

 

Björn Satorius / Hanna Ostlender dominieren bei der Oberehe 2022

Die „Oberehe“ hat auch nach zwei Jahren Pause nichts von ihrer Anziehungskraft verloren - eines der stärksten Teilnehmerfelder und ein gigantisches Zuschaueraufkommen ließen die perfekt organisierte Veranstaltung mit drei anspruchsvollen Wertungsprüfungen durch die Vulkaneifel in allen Bereichen zum großen Erfolg werden. Björn Satorius und Hanna Ostlender bestimmten im modernen Ford Fiesta Rally2 das Geschehen an der Spitze – die ehemaligen Deutschen Meister Georg Berlandy / Peter Schaaf (Peugeot 208 T16 R5) setzten sich nach einem spannenden Schlagabtausch mit nur 6,3 Sekunden Unterschied gegen Oliver Bliss / Tobias Glatzel (Skoda Fabia R5) durch, die sich in WP 5 einen kleinen Patzer leisteten und die entscheidenden Sekunden verloren.

Der 22jährige Junior Max Reiter bestätigte mit Conny Nemenich beim zweiten Start im Peugeot 208 Rally4 seine gute Performance, brach mit dem frontgetriebenen Dreizylinder-Aggregat in die Riege der Allradpiloten ein und fuhr auf den starken vierten Gesamtrang. Mit ordentlich Frust im Bauch erreichten Michael Bieg / Olaf Jordan den Marktplatz in Hillesheim, als sie auf der letzten Prüfung aufgrund eines Reifenschadens den sicher geglaubten Klassensieg verloren hatten und hinter Patrick Fank / Andre Foxius und Chris Groppengieser / Lisa Kiefer (alle Mitsubishi Evo) auf den dritten Platz abrutschten. Das international erfahrene Rallyeduo Klaus Osterhaus / Dietmar Moch fühlte sich im neuen Toyota GR Yaris sichtlich wohl und setzte sich gegen ihre Markenkollegen Kevin Müller / Marcel Janson in der Klasse NC2 durch.

Timo Schulz feierte seinen 22. Geburtstag und den Sieg in der stark umkämpften Klasse NC3 in Oberehe. Bei seinem erst zweiten Start im Ford Escort RS1800 seiner Eltern Thomas und Martina gewann er mit Copilotin Conny Nemenich mit 2,7 Sekunden vor dem ebenfalls sehr talentierten Junior Sven Glass mit Jana Hufgard im Opel Kadett E GSI. Tom Kässer / Stephan Schneeweiß (Honda Civic) sowie das Vater/Sohn-Duo Hans und Max Limpert (BMW E30 320is) rutschten an einem Rechtsabzweig auf WP 2 in das dort gelagerte Langholz - verloren dabei Zeit und sorgten für eine notwendige kosmetische Nachbehandlung am Blechkleid – sie mussten sich mit den Plätzen drei und vier begnügen. Viel Feind, viel Ehr lautet das Motto in der Klasse NC8 - in der sich Niklas Pöttgen / Lisa Jerrentrup im Seat Ibiza auf der letzten Prüfung vor Philipp Heinmüller / Lucas Müller (Opel Astra) schoben. Dahinter folgten Michael Look / Daniela Weinert im VW Golf und Alexander Kazmierzak / Michael Vogel (Opel Corsa), die in umgekehrter Reihenfolge die Plätze zwei und drei im HJS AvD DMSB Rallye Cup belegen. Bei den beliebten Youngtimern siegten Peter Schumann / Isabelle Brack im Ford Escort RS2000 vor Michael Nolte / Tamara Zenz im Opel Kadett C Coupe.

 

Dennis Rostek wiederholt mit Michael Wenzel den Sieg bei der Holsten Rallye

Ein kleines aber feines Teilnehmerfeld präsentierte sich bei der 57. ADAC Holsten Rallye mit neuem Rallyezentrum in Süssen, nur wenige Meter von der Ostseeküste entfernt. Hier konnten auch die Zuschauer beim Zieleinlauf die Teilnehmer in Augenschein nehmen, anders als auf den berühmt/berüchtigten Strecken auf dem Truppenübungsplatz Puttlos, der bekanntlich hermetisch abgeriegelt ist. Nach fünf abwechslungsreichen Prüfungen mit häufigem Belagwechsel ließen sich Dennis Rostek und Michael Wenzel, die nach einigen Einsätzen im Skoda Fabia R5 mal wieder ihren VW Polo GTI R5 an den Start brachten, mit vier Bestzeiten und einem Vorsprung von 26 Sekunden auf die Dänen Ib Kragh / Ditte Kammersgaard im Hyundai I20N Rally2 als Gesamtsieger feiern. Timo Broda und Julius Simon traten ebenfalls wieder bei ihrer Lieblingsrallye an und vervollständigten im Gassner Mitsubishi Evo IX das Siegerpodium.Während die Routiniers Martin Schütte / Kerstin David (Mitsubishi) und Hermann Gassner / Karin Tannhäuser ihren Toyota GR Yaris nach einem technischen Defekt zur Halbzeit abstellen mussten, steigerten sich die Junioren Christopher Berghahn und Sarah-Marleen Storch im Ford Fiesta Rally2 stetig, belegten einen starken vierten Gesamtrang und schieben sich in der Meisterschaftstabelle der HJS AvD DMSB Rallye Cup Nord auf den dritten Platz nach vorne. Dahinter beendeten die erfahrensten Piloten Rolf Petersen / Jürgen Krabbenhöft im knallgelben Mitsubishi Evo IX ihre Pechsträhne und strahlten beim Zieleinlauf mit der Sonne um die Wette.

Stefanie Zorn / Thomas Puls zeigten sich ebenfalls in Top-Form und setzten sich nach einem spannenden Wettkampf mit 3,1 Sekunden Vorsprung gegen Armin Holz / Nico Eichenauer (beide Citroen DS3 R3T Max) durch. Die Youngster Lukas Thiele / Jara Hain zeigten im Cup-Adam einmal mehr eine starke Vorstellung und schafften den Sprung in die Top 10. Matthias Rathkamp und Larissa Knacker freuten sich als sie trotz großer technischer Probleme in ihrem Ford Fiesta im Notlaufprogramm gerade noch das Ziel als Klassensieger der NC3 erreichten.

Große Freude herrschte bei Mike Melzer und Marcel Stauch, die sich gegen das Vater/Sohn-Duo Mirko und Patrick Duleck (VW Polo) durchsetzten: „Besser hätte es nicht laufen können! Wir sind im Ziel, der Fluch ist gebrochen und wir haben unsere Klasse NC4 gewonnen. Es waren wieder einmal schöne Prüfungen und ein tolles Ambiente. Jetzt wird das Auto vorbereitet, damit wir diese Woche bei meinem Heimspiel im Rahmen der Rallye Ostwestfalen optimal am Start stehen“, so der sympathische Meisterschaftsführende in der Region Nord

Endergebnis 49. ADAC Rallye Oberehe 2022

1.        Satorius Björn / Ostlender Hanna, Ford Fiesta Rally2, 32:48,4

2.      Berlandy Georg / Schaaf Peter, Peugeot 208 T16 R5, + 57,7

3.      Bliss Oliver / Glatzel Tobias, Skoda Fabia R5, + 1:04,0

4.      Reiter Max / Nemenich Conny, Peugeot 208 Rally4, + 2:19,6

5.       Gropp Uwe / Lutter Niklas, Peugeot 208 T16 R5, + 2:20,2

6.      Fank Patrick / Foxius Andre, Mitsubishi Lancer Evo IX, + 2:58,7

Endergebnis 57. ADAC Holsten Rallye 2022

1.        Rostek Dennis / Wenzel Michael, VW Polo GTI R5, 40:30,0

2.      Kragh Ib / Kammersgaard Ditte, Hyundai I20N Rally2, + 26,0

3.      Broda Timo / Simon Julius, Mitsubishi Lancer Evo IX, + 51,1

4.      Berghahn Christopher / Storch Sarah-Marleen, Ford Fiesta Rally4, + 3:02,5

5.       Petersen Rolf / Krabbenhöft Jürgen, Mitsubishi Lancer Evo IX, + 3:34,2

6.      Zorn Stefanie / Puls Thomas, Citroen DS3 R3T Max, + 3:39,9

HJS AvD DMSB Rallye Cup: heißer Sommer in Oberehe und bei der Holsten-Rallye

- HJS AvD DRC: erster von drei Doppelläufen im Süden und Norden

- über 100 Teilnehmer starten nach zwei Jahren Pause in Oberehe

- die Holsten Rallye steht ganz im Zeichen des Truppenübungsplatz Puttlos

 

Der kommende Samstag (06. August 2022) beendet die Sommerpause im HJS AvD DMSB Rallye Cup. Beim ersten von drei Doppelterminen steht im Süden die „49. ADAC Rallye Oberehe“ in Hillesheim auf dem Programm, parallel dazu findet im Norden der dritte Vorlauf im Rahmen der „57. ADAC Holsten Rallye“ statt. Bei beiden Veranstaltungen hat sich ein starkes Teilnehmerfeld angekündigt – während im Süden die Oberehe bekanntlich mit vielen bewirteten Zuschauerplätzen aufwartet, findet im Norden die Veranstaltung auf dem Truppenübungsplatz Puttlos leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

H. Limpert & M. Limpert - von Sascha Dörrenbächer
H. Limpert & M. Limpert - von Sascha Dörrenbächer

Großes und starkes Teilnehmerfeld auf anspruchsvollen Prüfungen in der Eifel

 

„We are back again“ lautet der Slogan der 49. ADAC Rallye Oberehe mit Start- und Ziel in Hillesheim an der Markthalle. Mit drei unterschiedlichen Wertungsprüfungen, die es in je zwei Durchgängen zu absolvieren gilt, stehen knapp 56 Kilometer auf Bestzeit auf dem Programm. Der Schotteranteil fällt mit unter 800 Metern niedrig aus. Mit über 100 Nennungen ist das Interesse an der „Oberehe“ ungebrochen – dazu gesellen sich ca. 30 spektakuläre Fahrzeuge, die kurz vor dem dem Hauptfeld die Strecke absolvieren und die Zuschauer in Stimmung bringen (darunter ist der Ire Frank Kelly im Ford Escort MK2, viele holländische Top-Fahrer und historische Fahrzeuge des Gentleman Drivers Club Saarland). Der Start zur ersten Wertungsrunde erfolgt ab 12:00 Uhr.

 

An der Spitze des Feldes stehen mit Björn Satorius (Ford Fiesta Rally2), Oliver Bliss (Skoda Fabia R5) Georg Berlandy und Uwe Gropp (beide Peugeot 208 T16 R5) gleich vier Fahrzeuge der Top-Kategorie RC2. Die Allradpiloten der Klasse NC1 Christopher Gerhard, Michael Bieg, Chris Groppengieser, Helmut Beckmann, Patrick Fank (alle Mitsubishi) und die BMW Piloten Max Plum, Karlheinz Braun und Stefan Schultes wollen bei trockenen Bedingungen ebenfalls Akzente setzen. Mit Max Reiter startet einer der Top Nachwuchsfahrer im Peugeot 208 Rally4, der bereits bei der Hunsrück-Junior Rallye um wenige Sekunden den Gesamtsieg verpasste. Einen sehr spannenden Schlagabtausch wird in der Klasse NC3 erwartet. Hier trifft der Meisterschaftsführende Hans Limpert (BMW 320is) auf Tom Kässer (Honda Civic), Timo Schulz im wunderschönen Ford Escort RS1800 von Papa Thomas, Sven Glass (Opel Kadett E) und Felix Schumann (Ford Fiesta ST). Mit 20 Fahrzeugen ist auch die Youngtimer Klasse mit tollen Fahrzeugen hervorragend besetzt.

 

Aber auch in der seriennahen Klasse wird erstklassiger Rallyesport geboten und man kann auch in der Meisterschaft ganz vorne mitfahren. Bestes Beispiel ist Alexander Kazmierzak, der im Opel Corsa regelmäßig um Klassensiege in der NC8 kämpft und sie meistens auch einfährt. Derzeit belegt der Saarländer den zweiten Zwischenrang und blickt mit großen Erwartungen aufs Wochenende: „ Bisher kannte ich die Oberehe nur als Zuschauer, freue mich aber umso mehr auf die anspruchsvollen Strecken dort in der Eifel. Die Konkurrenz ist mit 11 weiteren Fahrzeugen sehr groß - wichtig wird sein vom ersten Meter an zu pushen, denn ein Podiumsrang ist das Ziel!“

H. Beckmann & S. Beckmann - von Sascha Dörrenbächer
H. Beckmann & S. Beckmann - von Sascha Dörrenbächer

Neues Rallyezentrum in Süssau / Dennis Rostek startet als Top-Favorit

 

Das neue Rallyezentrum mit kurzen Wegen von A wie Abnahme bis Z wie Zieleinlauf befindet sich in diesem Jahr in Süssen. Die Wertungsprüfungen finden ausschließlich auf dem Truppenübungsplatz in Puttlos statt: „Leider konnten wir in diesem Jahr keine andere Prüfung realisieren, aber wir arbeiten für die Zukunft weiter daran“, erklärt Uwe Barkmann die Situation. „Wir hoffen bei unseren fünf anspruchsvollen Wertungsprüfungen mit einem abwechslungsreichen Mix aus Asphalt, Beton und Schotter über ca. 67 Kilometer auf Bestzeit den Geschmack der Teilnehmer zu treffen. Der Start zum ersten von drei Turns erfolgt bereits ab 11:01 Uhr“, so der Rallyeleiter weiter.

 

An der Spitze des Feldes startet Vorjahressieger Dennis Rostek im VW Polo GTI R5 als Top-Favorit auf den Gesamtsieg. Der frisch gebackene Champion der Gentlemen Trophy, welche als Sonderwertung innerhalb der Deutschen Rallye Meisterschaft ausgetragen wurde, freut sich auf das Duell mit dem mehrfachen Dänischen Meister Ib Kragh, der im neuen Hyundai I20N Rally2 antritt. Dahinter lauert Hermann Gassner im Toyota GR Yaris und viele starke Mitsubishi-Piloten wie z.B. Timo Broda, Martin Schütte, Olaf Müller und Ken Milde, sowie Ulf Semmelhack und Sönke Milon (beide Subaru WRX STI) auf ihre Chance.

 

Der Meisterschaftsführende Mike Melzer hofft den Fluch der letzten Jahre abschütteln zu können: „Ich freue mich auf die Holsten Rallye! Die Prüfungen sind echt gut, nur leider war das Glück in den letzten zwei Jahren nicht auf unserer Seite - wir mussten den Swift wegen technischer Defekte immer nach WP2 abstellen. Ich hoffe das Ziel zu sehen, um wichtige Punkte für die Meisterschaft mitzunehmen!“ Der Suzuki Swift Pilot trift in der Klasse NC4 auf Mirko Dulleck im VW Polo, diese beiden Piloten haben in der Vergangenheit schon so manch spannendes Duell ausgetragen. Matthias Rathkamp versucht einmal mehr mit seinem roten Ford Fiesta (Klasse NC3) die Vorherrschaft der stärkeren Fahrzeuge zu brechen – gleiches gilt auch für Youngster Christopher Berghahn im modernen Ford Fiesta Rally4.

 

 

HJS AvD DMSB Rallye Cup: Junioren dominieren die ‚Junior‘

- HJS-AvD-DRC: Hans Limpert baut Führung im Süden aus

- Hunsrück Junior Rallye: 17-jähriger Fabio Schwarz gewinnt im Ford Fiesta Rally3

- Hitze und anspruchsvolle Prüfungen fordern Mensch und Material

F. Schwarz & D. Zenz - von Sascha Dörrenbächer
F. Schwarz & D. Zenz - von Sascha Dörrenbächer

Die 24. Hunsrück-Junior Rallye (18.06.2022) wurde als dritter Vorlauf in der Region Süd des HJS AvD DMSB Rallye Cup ihrem anspruchsvollen Ruf wieder gerecht. Die herausfordernden Strecken mit einem Schotteranteil von rund 13 Prozent und die hochsommerlichen Temperaturen brachten die Technik und in einigen Fällen auch die Kondition der Teams an ihre Grenzen. Nur 44 der 83 gestarteten Teams sah die Zielflagge. Es waren nicht die Favoriten in ihren Turbo-Allradlern, die der Veranstaltung ihren Stempel aufdrückten, zwei Youngster boten bei der ‚Junior‘ ihre eigene, sehenswerte Show. Der 17-jährige Fabio Schwarz, Sohn des früheren WRC-Piloten Armin Schwarz, trat gemeinsam mit Dennis Zenz erstmals im Ford Fiesta Rally3-Allradler an. Der 22-jährige Max Reiter pilotierte mit Co-Pilotin Conny Nemenich erstmals einen frontgetriebenen Peugeot 208 in der Rally4-Variante. Die beiden Youngster schenkten sich nichts, die Bestzeiten auf den acht Prüfungen teilten sie sich auf. Vor der letzten und alles entscheidenden WP führte Schwarz mit dem Wimpernschlag von 0,6 Sekunden, die Konkurrenz hatten sie schon um knapp eineinhalb Minuten distanziert. Schwarz setzte sich im etwas leistungsstärkeren Rally3-Allradler durch und feierte den ersten Gesamtsieg seiner jungen Karriere.

 

Armin Schwarz war sichtlich stolz über den Erfolg seines Sohnes, „bei seiner ersten Asphalt-Rallye und der Premiere im Rally3-Auto zu gewinnen ist unglaublich. Für mich lief alles nach „Plan“: Fabio ist locker und konzentriert gefahren und ich mache mir keine Gedanken, dass er auf irgendeinem Fahrbahnbelag eine Schwäche hätte.“

 

Reiter war im Ziel ebenfalls überaus zufrieden: „Der Einsatz hier war nur als Testlauf mit dem neuen 208 Rallye4 gedacht – und der lief perfekt. Auch wenn es von außen vielleicht nicht so aussah – Fabio und ich haben immer wieder kleinere Fehler gemacht, die sich aber gegeneinander aufgehoben haben. Der Kampf war extrem spannend und hat uns alles abverlangt.“ Den dritten Gesamtrang sicherten sich Patrick Fank / Andre Foxius, die auf der letzten WP im Mitsubishi Lancer noch um knappe 0,9 Sekunden an Hans und Max Limpert im BMW320is vorbeizogen.

 

M. Limpert & H. Limpert - von Sascha Dörrenbächer
M. Limpert & H. Limpert - von Sascha Dörrenbächer

Die Limperts weiter auf der Erfolgswelle: Das Vater-Sohn-Duo Hans und Max Limpert gleitet im BMW 320is weiter auf ihrer Erfolgswelle dahin. Sie feierten im Hunsrück beim dritten Lauf den dritten Sieg in der Klasse NC3, die mit 22 Teams wieder voll besetz war. Neben dem Top-Resultat mit dem vierten Gesamtrang lagen sie in ihrer Klasse mit fast eineinhalb Minuten Vorsprung an der Spitze. „Das war eine schöne Hitzeschlacht auf den anspruchsvollen Prüfungen“, fasste Hans Limpert zusammen. Trotz des überzeugenden Auftritts, mit dem sie die Führung in der Cup-Wertung Süd weiter ausbauten, geht der Blick doch ein wenig auf den knapp verpassten Podestplatz. „Wir haben neue Bremsbeläge und neue Reifen eingesetzt, da war es zu Beginn nicht einfach, den optimalen Bremspunkt zu treffen. Es gibt viele Punkte, wo man die fehlenden 0,9 Sekunden zum Gesamt-Podest finden könnte.“

 

Für zwei Top-Konkurrenten in der Klasse NC3 ging die Rallye nicht bis zum Ende. Tom Kässer musste seinen Honda Civic TypeR bereits nach der ersten WP abstellen. Für Felix Schumann, den bislang zweitplatzierten der Cup-Wertung, endete sie vor der letzten WP. „Nach einem zeitraubenden Verbremser in der ersten WP kämpften wir uns Stück für Stück wieder nach vorne. Kurz vor dem Ziel der vorletzten WP löste sich dann er Kühlerschlauch und wir mussten abstellen.“

 

Den zweiten Platz der Cup-Zwischenwertung übernahmen Alexander ‚Kazi‘ Kazmierzak und Co Marc Andre Lautz. Im Opel Corsa GSI belegten sie den dritten Platz in der Klasse NC8 mit neun Startern. „Der dritte Klassenplatz ist nicht das gewünschte Ergebnis, aber die anderen waren diesmal einfach schneller. Mehr war für uns diesmal nicht drin. Woran es lag, müssen wir die nächsten Tage analysieren. Anfang August steht der nächste Cup-Lauf an, der ebenfalls auf für mich unbekanntem Terrain stattfindet – bis dahin werden wir uns etwas überlegen“, blickt der Saarländer nach vorn.

 

Bilder von Sascha Dörrenbächer

Limpert Siegt in Sachsen

- Hans und Max Limpert feiern Sensationssieg bei der AvD Sachsen Rallye

- Zweikampf an der Spitze: Melzer knapp vor Kremkau

- Viele Zuschauer und super Stimmung entlang der Wertungsprüfungen

Einen spannenden Schlagabtausch um den Gesamtsieg erlebten die vielen Zuschauer beim 2. Vorlauf des HJS AvD DMSB Rallye Cup der Region Nord im Rahmen der AvD Sachsen Rallye R70 (21.05.2022). Die Stadt Zwickau bot die perfekte Kulisse mit anspruchsvollen Wertungsprüfungen und ein großartiges Ambiente in der historischen Altstadt beim Start und Zieleinlauf. Das Vater-Sohn-Duo Hans und Max Limpert setzte sich im BMW 320is trotz technischer Probleme gegen die Lokalmatadore Mario Czok und Andy Tänczyk (Mitsubishi Evo) durch. Mike Melzer übernimmt im Suzuki Swift Sport die Tabellenspitze vor Domenic Kremkau (BMW 318ti).

Hans & Max Limpert - von Sascha Dörrenbächer
Hans & Max Limpert - von Sascha Dörrenbächer

Gesamtsieg trotz technischer Probleme - Favoriten strauchelten

Mit einer Bestzeit in WP 1 „Fraureuth“ übernahmen Mario Czok / Andy Täczyk im Mitsubishi Evo 9 vor Bernd Knüpfer / Alexander Hirsch im Opel Astra OPC die Spitze. Bereits in der zweiten Prüfung „Rosenbach 1“ waren es Hans und Max Limpert, die zum ersten Mal die Bestzeit fuhren und sich mit 0,7 Sekunden Vorsprung an die Spitze schoben. In der dritten Prüfung „Pöhl 1“ konterte der orangefarbene Mitsubishi mit Mario Czok am Steuer nochmals und lag zur kurzen Servicepause mit 0,9 Sekunden in Front.Mit der Tagesbestzeit in WP 4 „Rosenbach 2“ drehten die Limperts das Ergebnis nochmals und fuhren den Gesamtsieg ein, der bis zum Schluss am seidenen Faden hing: „Bereits auf der Verbindungsetappe zur Pause begann der Lichtmaschinenregler seine Funktion zeitweise zu verweigern, was zu Überspannungen und Aussetzern in der Servolenkung führte. Auf WP 5 hatten wir bei ca. 70 Prozent keine Servolenkung, was bei mir zu dicken Unterarmen führte. Auf der langen Überführungsetappe zurück nach Zwickau haben wir den Keilriemen der Lichtmaschine abgenommen und sind mit Batteriespannung gefahren“, zeigte sich der Gesamtsieger überglücklich bei der feierlichen Siegerehrung. Mario Czok / Andy Tänczyk und Bernd Knüfer / Alexander Hirsch vervollständigten das Podium. Ein starkes Comeback feiert Philipp Ullrich mit Copilot Stephan Schneeweiß im Opel Adam R2 auf einem guten vierten Gesamtrang.

 

Mike Melzer & Marcel Stauch - von Sascha Dörrenbächer
Mike Melzer & Marcel Stauch - von Sascha Dörrenbächer

Für das favorisierte Mitsubishi-Duo Olaf Müller und Stefanie Fritzensmeier sollte es ein Wochenende zum Vergessen werden. Bereits in der ersten Wertungsprüfung touchierten sie nach einem Sprung die Leitplanke und kamen auch auf den folgenden Prüfungen im Vogtland nicht an die Zeiten der Spitzengruppe heran. Mit ordentlich Wut im Bauch wollte man auf den beiden finalen Prüfungen den Angriff einleiten, als ein Antriebsschaden am Start zur WP 4 für das vorzeitige Aus sorgte.

Klassensiege für Mike Melzer (NC4) und Domenik Kremkau (NC8)

Domenic Kremkau setzte mit Copilot Marcel Gruber nahtlos an die Top-Leistung vom Auftaktlauf bei der Rallye „Buten un` Binnen“ an und erzielte im BMW 318ti E36 einen weiteren Klassensieg auf dem sensationellen fünften Gesamtrang. Ihre stärksten Widersacher und Markenkollegen Niklas und Guido Möller verunfallten früh in WP 1. Mike Melzer fuhr mit Marcel Stauch im Suzuki Swift Sport eine perfekte Rallye und siegte vor Mirko und Patrick Dulleck im VW Polo. „Das war eine sehr anspruchsvolle Veranstaltung mit sehr schnellen Prüfungen, was mir persönlich überhaupt nicht liegt. Deswegen bin ich umso glücklicher die Klasse gewonnen zu haben und so wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sichern“, strahlte Melzer mit der untergehenden Sonne um die Wette, der dank der größeren Teilnehmerzahl in der Klasse und dementsprechend mehr Zählern für die Meisterschaft die Tabellenspitze übernimmt.

 

Highlight in Sachsen

- HJS AvD DRC: Runde zwei der Region Nord bei der AvD Sachsen Rallye

- Einmaliges Ambiente in der historischen Innenstadt von Zwickaus

- Anspruchsvolle Asphaltprüfungen im Vogtland und im Zwickauer Land

Mike Melzer - von Sascha Dörrenbächer
Mike Melzer - von Sascha Dörrenbächer

Die AvD Sachsen Rallye R70 (21.05.2022) wird innerhalb der großen National A Veranstaltung als zweiter Vorlauf des HJS AvD DMSB Rallye Cup der Region Nord ausgetragen. Diese Traditionsrallye gilt als eine der besten Veranstaltungen in Deutschland. Bereits der Serviceplatz - welcher sich über die gesamte Altstadt erstreckt - stellt ein absolutes Highlight dar. Auf dem Kornmarkt erfolgt am Samstag, 21. Mai um 12:45 Uhr der Start zu den fünf Wertungsprüfungen im Raum Zwickauer Land und Vogtland über eine Distanz von 59,21 Kilometern. Zum feierlichen Zieleinlauf kehren die Teilnehmer ab ca. 19:00 Uhr nochmals auf den Kornmarkt zurück.

 

Olaf Müller - von Sascha Dörrenbächer
Olaf Müller - von Sascha Dörrenbächer

Klein aber fein – das Starterfeld verspricht Hochspannung pur

Das nur 24 Fahrzeuge zählende Teilnehmerfeld führt Mitsubishi-Pilot Olaf Müller mit Copilotin Stefanie Fritzensmeier an. Der 52jährige Rallyeroutinier aus Ahlden gilt nach seinem Klassensieg beim Auftaktlauf im Rahmen der Rallye „Buten un` Binnen“ als Favorit auf den Gesamtsieg. Mit den Lokalmatadoren Mario Czok / Andy Tänczyk, die ebenfalls in einem Mitsubishi Evo IX antreten und sich wie Müller in Topform befinden, gesellt sich das BMW M3 E46-Duo Werner Mühl / Tobias Glatzel, die bei trockenen Bedingungen einen kleinen Vorteil auf den schnellen Wertungsprüfungen haben sollten. Mit Lars Anders / Steffen Schrön (Mitsubishi) und Dominik Honke / Armin Rozsa (Subaru) starten zwei weitere Allradboliden mit Chancen auf eine Top-Platzierung.

 

Hans und Max Limpert - von Sascha Dörrenbächer
Hans und Max Limpert - von Sascha Dörrenbächer

Die Führenden der Region Süd starten zu Testzwecken in Sachsen

Das Vater/Sohn-Duo Hans und Max Limpert nutzt die Sachsen Rallye als Testlauf für ihren BMW 320is E30. „Wir fahren um zu schauen, ob das Getriebe hält und dazu sind uns acht Wochen ohne Rallye einfach zu langweilig“, schmunzeln die Führenden der Region Süd. Man darf gespannt sein wie der Vergleich zu Bernd Knüpfer / Daniel Herzig im Opel Astra OPC ausfällt. Für Patrick Kallensee begann die Saison zum Vergessen – technische Probleme am Opel Corsa und ein kleiner Fahrfehler im Westerwald sorgten für viel Verdruss. Nach dem Motto „Aufgeben ist keine Option“ - will man in Sachsen die Trendwende einleiten – das klingt nach einem spannenden Schlagabtausch in der Klasse NC3.Auf den Startplätzen 10 und 11 folgen die Top-Piloten der Klasse NC 4 Mike Melzer (Suzuki Swift) und Mirko Dulleck (VW Polo), die einmal mehr ein Duell um den Klassensieg ausfahren werden. Beim Saison-Auftakt noch mit den meisten Startern in der Klasse NC8 gesegnet und nach dem Klassensieg die Tabelle anführend, trifft Domenic Kremkau im seriennahen BMW 318ti E36 dieses Mal auf nur zwei weitere Kontrahenten – darunter Niklas Möller, der im baugleichen Wagen ebenfalls stark unterwegs ist. „If you want to finisch first, you first have to finish“, blickt der 25jährige Cupleader mit dem Blick auf das bevorstehende Wochenende voraus.

 

Wintereinbruch bei der Ostalb

- HJS AvD DRC: Hans Limpert baut Führungen im Süden aus

- Der Schweizer Urs Flum gewinnt die hart umkämpfte 33. KW Ostalb Rallye